Für mehr Luft im Leben – Warum Ausmisten der Knaller ist!

Wohnzimmer

Wie sieht es bei Dir aus? Lebst Du nur mit den Dingen, die Dir wertvoll sind oder hast Du viel Zeug bei Dir rumfliegen, das Du gar nicht brauchst?

Tatsache ist: Die meisten von uns haben im Laufe der Jahre so viel Besitz angesammelt, der ihnen nicht gut tut. Besitz verpflichtet, sagt man. Und so ist es auch.

Die Idee mit weniger zu leben

Wir ersticken buchstäblich in dem ganzen Zeug, das wir angehäuft haben. Wir öffnen Schränke, die uns schlechte Laune machen, weil die Sachen dort so ungeordnet herumliegen. Immer wieder suchen wir Dinge, weil wir sie in der Masse nicht wiederfinden.

Unsere Behausung wird im Laufe der Zeit zu klein, weil wir immer mehr hineinschaffen. Die Frage ist nun, ziehen wir in ein größeres Zuhause um oder rümpeln wir einfach mal aus?
Ich bin für letzteres, denn es befreit ungemein, sich von unnötigem Ballast zu trennen.
Und ein Umzug bringt meist nur vorübergehend was. Wenn wir nicht aufpassen, ist die 150 qm Wohnung sonst irgendwann auch wieder zu voll.

Mir gefällt die Idee, die eigene Wohnung nur mit Dingen zu füllen, die man alle gerne mag und benutzt. Alles, was Du gerne besitzt, macht Dir ein gutes Gefühl. Du freust Dich, wenn Du es ansiehst oder verwendest.

Hingegen nerven Dinge, die Du nicht magst; sie machen Dir eher schlechte Laune. Manches hat keine Bedeutung oder keinen Nutzen für uns und ist nur da, weil es irgendwann mal den Weg in unser Zuhause gefunden hat.
Manches bindet uns auch an die Vergangenheit. Das kann schön sein, muss aber nicht. Vielleicht erinnern Dich Dinge auch an unschöne Zeiten oder sie bedeuten Dir schlicht nichts mehr.

Ein Klassiker sind auch die Klamotten, die uns im Laufe der Zeit zu klein geworden sind. Wir geben sie nicht weg, weil wir hoffen, wir würden noch mal abnehmen. Tatsächlich ärgert uns dann aber jeder Blick in den Kleiderschrank, weil er uns immer sagt „Das kannst Du alles nicht mehr anziehen, weil Du zu dick geworden bist“. Ganz schlecht für einen guten Start in den Tag…

Meine aktuelle Aufräumaktion

Ich versuche schon länger, nicht zu viel Zeug anzusammeln, auch wenn ich oft Spaß an neuen Dingen habe.

Vor 6 Jahren habe ich mich von meinem damaligen Freund getrennt. Und ich habe aus der gemeinsamen Wohnung nur Dinge mitgenommen, die mir wertvoll waren. Ich hatte damals einfach keinen Nerv auf zermürbende Diskussionen.
Was mir fehlte, habe ich dann neu gekauft. Das war natürlich keine schöne Zeit, aber ich erinnere mich, wie unglaublich befreit ich war, in meiner neuen Wohnung zu sitzen und nur noch Dinge um mich zu haben, die mir wertvoll sind. Ein toller Neustart!

Im Laufe der Zeit sind aber wieder viele Sachen dazu gekommen, die mir nicht am Herzen liegen. Da hab ich leider nicht aufgepaßt.

Außerdem habe ich zwischendurch festgestellt, dass mich Dinge, die Dich früher toll fand, einfach nicht mehr glücklich machen. Ich habe mich verändert und manches passt einfach nicht mehr zu mir.

Zum Beispiel habe ich früher sehr an meinen Büchern gehangen. Ich habe sie quasi gesammelt und fand ein volles Bücherregal ganz toll. Meine Bücher sind damals alle mit in meine neue Wohnung gezogen. Ich habe extra dafür ein neues, großes Regal gekauft. Und irgendwie stört mich dieses mächtige Regal mit dem vielen Inhalt schon seit bestimmt zwei Jahren und ich fühle mich erschlagen von dem ganzen Zeug, das da so dominant in meinem Wohnzimmer steht.

Vor kurzem habe ich dann einen Entschluss gefasst: Ich habe einen Großteil der Bücher aussortiert und verkauft. Und während ich so ein Buch nach dem anderen in die Hand nahm, stellte ich fest, dass sie mir nichts mehr bedeuteten. Irgendwann hatten sie einen Zweck für mich, aber das war schon lange vorbei. Es war klar, ich werde sie nie mehr lesen. Und dennoch hatte ich eine Erinnerung daran, dass sie mich gut unterhalten oder mich wichtige Dinge gelehrt hatten. So war es jetzt ein wunderbares Gefühl, sie weitergeben zu können!

Einen kleinen Teil der Bücher habe ich behalten. Das sind die, die ich auch heute gerne noch mal lesen möchte. Das Regal habe ich ebenfalls verkauft und habe neue, kleinere Schränke gekauft. Damit bin ich jetzt unglaublich glücklich. Und mein Wohnzimmer ist viel luftiger. Hach!

Wohnzimmer

Aber es muss natürlich nicht immer so radikal und aufwändig sein wie meine Aktion. Auch schon das Ausmisten kleinerer Ecken kann Dich deutlich erleichtern.

Das Thema Konsum

Machen wir mal einen kleinen Exkurs zum Thema Konsum.

Spannend find ich grad die Idee des Minimalismus. Minimalismus bedeutet, nur noch wenige Dinge zu besitzen und möglichst viel auf Konsum zu verzichten. Ich weiß nicht, ob wir wirklich Minimalisten werden müssen, aber so ein bißchen in die Richtung zu denken, ist vielleicht gar nicht verkehrt.

Da gibt es unterschiedlichste Ausprägungen des Minimalismus. Ich war letztes Jahr auf einer Lesung von Carina vom Frauen-Reiseblog Pink Compass. Sie ist Digitale Nomadin und erzählte, sie besitzt noch eine Handvoll Kartons, die sie eingelagert hat und trägt sonst nur einen Rucksack mit 14 kg mit sich. Mehr besitzt sie nicht. Das wäre mir deutlich zu wenig, aber ich fand es trotzdem sehr faszinierend.

Fakt ist, dass uns die Werbung und die Gesellschaft immer vorgaukeln, wir müßten nur noch dieses eine Produkt besitzen, damit wir glücklich und angesehen sind. Und wir tappen in die Falle und kaufen es. Glücklich sind wir danach für ein paar Stunden oder Tage und dann ist es wieder vorbei. Dann gehen wir schon wieder auf die Jagd nach dem nächsten Teil.

Parallel dazu arbeiten wir hart und verbringen viel Zeit in Jobs, die uns oft gar nicht glücklich machen. Wir reiben uns im Arbeitsalltag auf und kompensieren unseren Frust mit Konsum. Dabei wird auch schon mal ein Darlehen aufgenommen, um uns den Konsum leisten zu können. Das bindet uns noch mehr an den ungeliebten Job. Wir können ihn nicht verlassen, weil wir ja erst den Kredit zurückzahlen müssen. Eine blöde Mühle…
Vielleicht wäre es ja auch eine Möglichkeit, weniger zu arbeiten oder einen Job mit weniger Stress und weniger Gehalt zu wählen, wenn wir dann nicht mehr so viel konsumieren müssten?

Wie kommen wir zu so viel Zeug?

Besitz anzuhäufen passiert irgendwie immer ziemlich schnell. Es gibt verschiedene Gründe dafür, warum immer mehr Zeug in unser Leben kommt:

  • Statusdenken: Vieles kaufen wir, weil wir glauben, man bräuchte sowas. Weil es andere auch haben. Man macht das so. Weil man damit cooler ist. Weil es gerade hip ist.
  • „Gute Gelegenheiten“: Wir schlagen bei Angeboten zu, kaufen 3 zum Preis von 2, obwohl eins gereicht hätte, etc.
  • Ungeliebte Geschenke: Oft bekommen wir auch einfach Dinge geschenkt, die wir nicht besitzen wollen.
  • Wir kaufen zu viel von einzelnen Dingen: Brauchst Du wirklich 10 Bettwäschen, 28 Handtücher, 35 Trockentücher, 42 Paar Schuhe, 23 Handtaschen?
  • Oder auch die oben bereits erwähnten Frustkäufe.

Wie wäre es stattdessen, wenn wir einfach nur noch mit den Dingen leben könnten, die uns längerfristig glücklich machen?

Wie gehen wir vor, um die Dinge wieder los zu werden?

Was kannst Du nun tun, damit Du nach und nach auch nur noch Dinge besitzt, die Dir am Herzen liegen?

Am besten gehst Du es ganz pragmatisch an. Mach Dir eine To-Do-Liste, auf die Du alle Ecken in Deiner Wohnung inkl. des Kellers schreibst, die Du Dir nach und nach ausmisten willst. Alles auf einmal geht einfach nicht. Ein paar Wochen oder Monate solltest Du Dir dafür Zeit nehmen. Vielleicht machst Du auch für die nächsten Wochen feste Termine, an denen Du eine weitere Ecke ausmistest?

Deine To-do-Liste sollte eher kleinteilig angesetzt sein: Die rechte Seite des Kleiderschranks, die linke Seite des Kleiderschranks, die Kommode, die Krims-Krams-Schublade, Keller, Garage, etc. Und so machst Du jede Woche einen weiteren Haken auf der Liste.

Neben den echten Dingen gibt es aber auch noch einen anderen Bereich, der immer wichtiger wird: Alles, was wir digital besitzen. Und auch da kannst Du Dich entlasten: Apps auf dem Handy, die Du nicht nutzt, Daten auf dem Rechner bzw. in der Cloud und Fotos.
Oft laden wir großzügig Apps und anderes herunter oder wir fotografieren viel. Und das landet dann alles auf unseren Geräten und stopft dort den Speicherplatz voll.
Um Deinen Rechner zu entrümpeln, nimmst Du Dir mal ein Stündchen oder zwei Zeit und räumst da auf. Bei den mobilen Geräten kannst Du dafür auch gut Wartezeiten beim Arzt, beim Friseur, in der Bahn oder was auch immer nutzen.

Wohin mit den Sachen?

Es gibt verschiedene Stellen, wohin Du Deine aussortierten Sachen geben kannst.

Entsorgen

Zunächst einmal hast Du bestimmt Dinge, die einfach kaputt sind oder die niemand mehr brauchen kann. Die entsorgst Du je nach Menge und Größe im Hausmüll oder bringst sie zum Bringhof in Deiner Stadt. Für größere Sachen kannst Du auch den Sperrmüll bestellen.

Verschenken

Alles, was noch gut ist und noch von anderen gebraucht werden kann, solltest Du weitergeben.

  • Verschenke sie an Menschen, von denen Du weißt, dass Du ihnen mit dem Gegenstand eine Freude machst.
  • Frag bei caritativen Einrichtungen in Deiner Stadt nach, ob sie die Dinge brauchen können
  • Bring Deine gut erhaltenen Sachen in die Shops von Oxfam. Oxfam ist eine weltweite Organisation, die sich für eine Welt ohne Armut einsetzt. Zur Finanzierung ihrer Arbeit haben sie u. a. Second-Hand-Shops, die von Ehrenamtlern betrieben werden und deren Erlös dann dem guten Zweck zu Gute kommen.

Verkaufen

Vieles von dem, das Dir nicht mehr am Herzen liegt, kannst Du verkaufen, weil andere Menschen es noch brauchen können. Und nebenbei verdienst Du Dir damit noch ein Taschengeld.

  • Bücher, CDs und DVDs kannst Du z. B. bei Momox oder rebuy verkaufen. Ich selbst habe meine Bücher sehr simpel bei Momox verkauft.
  • Größere Dinge kannst Du z. B. bei ebay Kleinanzeigen verkaufen.
  • Auch ein Stand auf dem Flohmarkt kann richtig Spaß machen.

Ausmisten

Digitalisieren

Vieles, was wir besitzen, kann man mittlerweile auch in digitaler Form vorhalten. Dadurch nimmt es keinen physischen Platz mehr ein und ist, je nach Speicherort, überall verfügbar.

  • Musik: Es gibt verschiedene Wege: Du digitalisierst Deine Musik und packst sie auf die Festplatte oder in die Cloud. Oder Du nutzt Anbieter wie iTunes, Spotify, Amazon Music oder was es da sonst noch gibt.
  • Bücher: Ich kaufe nur noch eBooks, da ich eReader sehr praktisch finde: Ich kaufe das Buch in dem Moment, wenn ich es lesen möchte und habe dadurch keinen riesigen Stapel ungelesener Bücher zuhause rumliegen. Ich habe alle Bücher auf dem kleinen, leichten Gerät. Und das Lesen ist für mich deutlich angenehmer als mit den oft schweren Büchern.
  • Filme: Auch hier kann man auf Streamingdienste zurückgreifen. Bei Netflix, Amazon Prime & Co. zahlst Du einen Komplettpreis und kannst alles ansehen, was dort angeboten wird. Alternativ kannst Du Filme auch digital kaufen und sie dann auf Deinen Geräten haben, so dass Du sie immer wieder gucken kannst.
  • Akten: Auch Dokumente können digitalisiert werden. Mit einem geeigneten Scanner kannst Du Deine Menge an Akten deutlich reduzieren, so dass Du hinterher nur noch ein, zwei Aktenordner für die Dokumente brauchst, die Du tatsächlich physisch besitzen musst.

Ausmisten

Ob das mit dem Digitalisieren etwas für Dich ist, musst Du selber entscheiden. Manch einer hat lieber etwas in der Hand, aber das nimmt dann eben Platz weg.
Natürlich gibt es auch die bekannten Risiken, wenn man nur noch auf digitale Medien setzt. Mir sind sie bewußt und ich nehme das Risiko in Kauf.

Nach dem Ausmisten ordnen

Wenn Du Dein zuhause oder auch erst mal nur einige Ecken ausgemistet hast, dann achte darauf, dass sie ordentlich sind.
Wenn der überflüssige Kram raus ist, versuche, Deine Dinge sinnvoll zu sortieren. Ziel sollte sein, dass Du bei jedem Teil weißt, wo Du es finden kannst. Gib ihm einen festen Platz, damit Du zukünftig nicht suchen musst.

Literatur- und Webtipps

Ich hab hier noch ein paar Tipps für Dich, wenn Du das Thema weiter vertiefen willst.

Aufräumen:

Konsumverzicht:

Akten digitalisieren:

Und jetzt bin ich gespannt: Wie hältst Du es mit Deinem Besitz? Hast Du viel oder achtest Du auch immer darauf, nicht zu viel Zeug anzuhäufen? Ich freu mich über Deinen Kommentar hier unter dem Artikel!

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15 Kommentare

  1. Ich habe vor einiger Zeit den Kleiderschrank entrümpelt und neu sortiert. Und vor allen Dingen das Innenleben umgebaut so daß ich tatsächlich mehr Stauraum im gleichen Schrank habe! Mein Bücherregal ist schlanker geworden und sehr viel Kram im Arbeitszimmer ist ausgezogen. Ein Teil davon steht noch bei Ebay zum Verkauf, Bücher habe ich verschenkt und die CDs dürfen bleiben – dafür mögen der Mann und ich das viel zu sehr an verregneten Abenden oder Sonntagen abwechselnd den Player mit CDs zu füttern.

    Wir besitzen seit jeher nur drei Sets Bettwäsche und sollte eines davon doch mal kaputt gehen und nicht mehr zu retten sein, dann wird ein neues dafür angeschafft. Ähnlich sieht das bei Handtüchern aus. Wobei die schneller mal ersetzt werden. Als wir zusammen gezogen sind wollte ich nie den halben Kleiderschrank voll Handtücher und Bettwäsche haben so wie meine Eltern. Die könnten eine Jugendherberge damit ausstatten.

    Ein Tip noch zum Akten digitalisieren: ich habe unter anderem all die wichtigen Dokumente wie Mietvertrag, Verträge rund um Strom-, Gasversorgung, Telefon, Internet, Versicherungen und dazugehörige Rechnungen für Inventar etc. als PDF digitalisiert und Kopien auf zwei USB Sticks gezogen. Einer liegt in der Firma, der andere bei meinen Eltern. Falls man doch mal in die blöde Situation kommen sollte auf die Originale nicht mehr zugreifen zu können …

    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir noch <3
    Mirtana

    • Hallo Mirtana!
      Das klingt doch wirklich gut! Ha, ha, die Geschichte mit der Bettwäsche Deiner Eltern klingt witzig! Aber ich glaub, das ist auch eine Generationenfrage.
      Die Idee mit dem Stick klingt auch gut. Das ist eine gute Rückfallebene. Danke für den Tipp!

      Dir auch noch einen schönen Sonntag!

      Liebe Grüße!

      Maike

  2. Schettke

    Ein ausgezeichneter Artikel! Ein Gefühl der Befreiung empfand ich auch , nach zunächst schwierigen Trennungen von u. a. teueren Fachbüchern in Billyregalen etc.! Gutes verschenken macht ein wohliges Gefühl!
    Luft zum Atmen! Ein Umzug nach über 20 Jahren auf bedeutend weniger qm steht nun bevor: Eine Chance , manches Mobiliar umzufunktionieren ggf. zu entrümpeln, den Schrankinhalt zu minimalisieren: Hierbei kreativ zu werden, macht richtig Spaß! Sich Zeit dafür zunehmen, lohnt sich: „Weniger ist mehr!“ „Besitz bindet!“ „Sein statt Haben!“
    Noch bin ich nicht umgezogen, …. !

    • Ach, da freu ich mich, dass Dir der Artikel gefällt! Ja, ich finde auch, wenn man es hinter sich hat mit dem Ausrümpeln ist das ein wirklich gutes Gefühl!
      Dann hast Du ja für den Umzug einiges vorzubereiten. Aber das kann ja auch ganz gut tun. Ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut klappt!
      Liebe Grüße!
      Maike

  3. Hach, Maike, was ein schöner Beitrag.

    Ja, ich bekenne: ich bin ein Horter. Bei mir sammeln sich immer Dinge an, Texte die ich lesen will, die vielleicht mal nützlich werden könnten, Geschenke, Gebrauchtes, Gekauftes…

    Vor zehn Jahren, nach einem Jobwechsel habe ich einmal heftig geräumt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie mich das damals befreit hat. Aber wenn ich mich heute umschaue? Es ist dringend an der Zeit, wieder einmal auszusortieren.

    Also: Danke, dass Du mir den Anstoß verpasst hast!

    • Liebe Ulrike,
      oh ja, ich glaube, wenn man die Veranlagung zum Horter hat, ist es nicht leicht, immer wieder auszumisten, oder? Ich hab das zum Glück gar nicht und kann mich gut von Sachen trennen. Aber ich drück Dir die Daumen, dass Du vieles einfach entsorgen kannst!
      Liebe Grüße!
      Maike

  4. Hallo Maike,
    dein Artikel hat mir gut gefallen. Vor allem, weil ich seit einigen Jahren bereits genau das praktiziere, was du beschreibst.
    Auslöser hiervon war übrigens ein Zufallsfund in einer Buchhandlung, nämlich der Klassiker zu diesem Thema:“Simplify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher. Ein wirklich lesenswertes Buch! Ich würde es auch nach einer erneuten Entrümpelung meines Bücherregals nicht weggeben. Schließlich soll man ja nicht „auf Teufel komm raus“ wegschmeißen, sondern die wirklich wichtigen Sachen behalten. Und dieses Werk gehört definitiv dazu!

    Einen schönen Sonntag noch.

    LG Ingo

    • Hallo Ingo,
      schön, dass mein Artikel Deinen Nerv trifft! Das Buch kenne ich auch. Ich bin aber grad nicht sicher, ob ich es tatsächlich gelesen hatte. Und wenn ja, erinnere ich mich grad nicht richtig. Es sieht so aus als sollte ich das noch mal lesen, oder? Also: Vielen Dank für den Tipp!
      Liebe Grüße!
      Maike

      • Hallo Maike, eigentlich brauchst du es nicht lesen, denn alles, was darin steht, hast du in deinem Artikel bereits selber geschrieben – nur eben nicht auf fast 400 Seiten ausgebreitet, sondern wesentlich kürzer und prägnanter!!! 😉 Aber vielleicht findet sich ja doch noch die ein oder andere weitere Anregung in dem Buch, die du noch nicht kanntest. Lesenswert ist es allemal.
        LG Ingo

        • Danke für den Hinweis! Ach, ich guck mal, manchmal gibt es ja auch Dinge, die man öfter lesen kann und immer wieder was entdeckt, was es gilt, umzusetzen.
          Liebe Grüße!
          Maike

  5. Pingback: Deine Notfall-Liste für schlechte Tage - flowers-and-candies.de

  6. Hallo Maike,
    ich gehöre definitiv zu denen, die gerne und regelmäßig ausmisten und ihren Besitz hinterfragen.
    Gerade Bücher sind bei mir natürlich ein Dauerthema, aber auch bei ihnen bin ich radikal: Was mich nicht wirklich bewegt hat oder ich so gut finde, dass ich es noch mehrfach verleihen oder sogar selbst noch einmal lesen möchte, fliegt raus.
    Und ich muss sagen, dass es sehr gut tut, nur Dinge zu besitzen (gilt vor allem auch für Kleidung), die einem wirklich Freude bereiten oder eine wichtige Funktion erfüllen. Ich kann nur jeden ermutigen, mal mit dem Ausmisten anzufangen. 🙂
    Viele Grüße
    Inga

    • Hallo Inga,
      da sprichst Du mir aus der Seele. Genauso sehe ich es auch. Ich hab noch zwei letzte Baustellen, wo ich noch ran muss, aber dann sollte es auch gut sein. Wobei, eigentlich fängt man dann wieder von vorne an, oder? Aber es übt und jedes mal wird es weniger, was sich wieder rein geschlichen hat und was man entsorgen muss.
      Ein wunderbares Gefühl, sich zu befreien.
      Liebe Grüße!
      Maike

  7. Pingback: Eine kleine Homestory - Me, MySHELF and I - flowers-and-candies.de

  8. Liebe Maike,
    das Bücherregal ist bei uns auch so ein Thema. Ich habe irgendwie verinnerlicht, dass „man“ Bücher nicht wegwirft. Dabei stehen die meisten doch nur rum und werden nicht ein zweites Mal gelesen. Schließlich gibt es immer neue lesenswerte Bücher. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass es für die allermeisten Bücher bei Momox oder Rebuy nix mehr gibt.
    Bei Kleidung habe ich dagegen nach unserer Weltreise radikal ausgemistet. Nach einem Jahr, mit dem ich mit einem Rucksack voller Klamotten ausgekommen bin, hat mich die Fülle im Kleiderschrank förmlich erschlagen. Und ich stelle fest: mit weniger Klamotten habe ich paradoxerweise nicht mehr das ich-hab-nix-anzuziehen-Problem!

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