Mein erstes Mal in New York: Brooklyn Bridge, Kultur und Reisetipps (3)

New York

Dies ist der dritte und letzte Teil meines New York Artikels. Falls Du den ersten noch nicht gelesen hast, solltest Du hier anfangen. Den zweiten Teil findest Du hier.
Diesmal geht es nach Brooklyn mit wunderbaren Ausblicken auf Manhattan und ein bisschen ins Museum. Und zum Abschluss gibt es noch ein paar allgemeine Reiseinfos.

Aber erst mal auf nach Brooklyn!

Ausflug nach Brooklyn

Ich habe einen Ausflug nach Brooklyn gemacht. Und zwar bin ich mit einem der Doppeldeckerbusse für eine Stadttour losgezogen. Die Rundfahrt war ziemlich cool. Brooklyn ist tatsächlich ganz anders als Manhattan. Alles ist deutlich kleiner dort.

Da ich im Bus sass, hab ich leider kaum Fotos gemacht. Sorry! Eigentlich nur eins…

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Aber ich finde, ein Eichhörnchen-Foto ist ein guter Ausgleich, oder?

Ich bin dann vor dem Ende der Tour aus dem Bus ausgestiegen, weil ich zu Fuß zurück nach Manhattan wollte.

Ich bin erst zum Brooklyn Park gegangen, weil ich mir noch mal die tolle Sicht auf die Skyline gönnen wollte. Dabei bin ich erst noch an der schönen Manhattan Bridge im Stadtteil Dumbo vorbei gekommen.

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Besonders cool fand ich, dass man zwischen den Pfeilern der Brücke das Empire State Building sieht. Und ich habe erst zuhause festgestellt, dass dies ein ziemlich bekannter Photospot war. Ich hatte ihn zufällig entdeckt.
Weiter ging` s Richtung Brooklyn Park.

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Im Brooklyn Park hatte man einen wirklich grandiosen Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan.

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Hier kann man gut ein bißchen Zeit verbringen und den Blick auf die Stadt geniessen.

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Ich hatte aber noch etwas anderes vor: Ich wollte unbedingt zu Fuß über die Promenade der Brooklyn Bridge zurück nach Manhattan laufen.

Und bevor es los ging, hab ich mir bei der Brooklyn Ice Cream Factory noch einen heissen Kakao gekauft. Das Eis, was sehr empfohlen wird, war mir dann doch zu kalt… Aber ich glaub, bei warmem Wetter gibt es bei dem Blick kaum was besseres!

New YorkDer Weg über die Promenade war dann echt der Knaller! Das war eins meiner Highlights in New York.

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New YorkIch hatte so unglaubliches Glück mit dem Wetter und mit dem Licht. Daher hab ich total viele Fotos gemacht, weil ich total fasziniert von dieser Aussicht war.
Und dazu ist der Weg über die Brücke mal eine der wenigen Attraktionen in New York, die kostenlos ist. Das muss man nutzen!

Kunst in New York

Während meiner 10 Tage in Manhattan gab es auch Tage, an denen das Wetter nicht so prima war. Die habe ich dann für die Kunst genutzt.

Das Angebot in Manhattan an Kunst ist natürlich gigantisch! Ich habe mir einen ganzen Schwung der Museen dort angesehen. Aber trotz allem habe ich nur einen kleinen Teil geschafft.
Wie viele großartige Museen es hier gibt! Das ist echt unglaublich! Ich habe mich für die bekanntesten entschieden.

MoMA

Im Museum of Modern Art (MoMA) findet sich alles aus dem 20. Jahrhundert, was Rang und Namen hat. Da waren echt tolle Sachen bei.

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Hier kann man sich gut einen halben Tag aufhalten. Ich selbst bin eigentlich nach zwei Stunden immer abgefüllt mit Eindrücken und kaum noch aufnahmefähig. Aber es gab wirklich viel zu sehen!

Übrigens lohnt sich auch der Besuch des MoMA-Stores. Da gibt es schöne und ausgefallene Erinnerungen zu kaufen.

Metropolitan Museum of Art

An einem anderen Tag war ich dann im Metropolitan Museum oft Art, kurz Met. Hier kann man sich echt endlos aufhalten, so viel gibt es dort zu sehen! Das Met beherbergt eine der größten Sammlungen der Welt. Dafür hat es 130.000 qm Ausstellungsfläche. Die wollen erst mal bewältigt werden! Von modernen Gemälden über ägyptische Kunst, mittelalterliches, Möbel, ach einfach alles, was man sich so im Bereich kunsthistorischer Ausstellungsstücke vorstellen kann! Und alles natürlich auch wieder in einem prunkvollen Bau.

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Mich hat das Museum gleichzeitig beeindruckt und fast erschlagen. Ich hab mich einen halben Tag dort aufgehalten, danach war ich voll mit neuen Eindrücken!

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Neue Galerie und Café Sabarsky

Die Neue Galerie (sie heißt wirklich so), hat mich am meisten beeindruckt. Ein kleines, aber sehr feines Museum mit deutschen und österreichischen Werken aus dem frühen 20. Jahrhundert, das mich mit auf eine Zeitreise genommen hat. Alleine schon die Stadtvilla aus dem Jahr 1914 als solches war einfach wunderschön! Im Gegensatz zum Met sind die Werke hier schön überschaubar und man bekommt als Besucher genau die Menge an Werken präsentiert, die man gut bewältigen kann.
Unter anderem ist dort Klimts goldenes Portrait von Adele Bloch-Bauer zu sehen, dass der Kosmetikriese Ronald Lauder für 135 Millionen Dollar für das Museum erworben hat. Aber auch Werke von Paul Klee, Egon Schiele (von dem grad eine eigene Ausstellung lief) und viele andere bekannte Künstler sind dort zu sehen.

Fotos durfte man in diesem Museum leider nicht machen, daher kann ich Dir keine Bilder zeigen.

Besonders schön fand ich hier das Café Sabarsky, das im Museum liegt, wo man aber auch ohne Museumsbesuch einkehren kann. Ein Kaffeehaus wie in Wien. So schöööön!

Und da gab es meine ganzen Lieblingsspeisen aus Österreich! Ich hätte sie gerne alle gegessen! Die waren echt gut! Da hab ich selbst in Österreich schon schlechtere gegessen!

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Guggenheim

Das Guggenheim fand ich eher nicht so beeindruckend. Das mag auch daran liegen, dass es das letzte Museum war und ich schon ziemlich abgefrühstückt war mit Kunst. Oder weil ein Teil der Flächen wegen des Aufbaus einer neuen Ausstellung gesperrt war, unter anderem die Rampe. Keine Ahnung.
Aber das Haus als solches ist definitv Fall sehenswert!

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Auf jeden Fall ist das Angebot New Yorks an Kunst einfach fantastisch!

Und ich muss mich jetzt so langsam aus dieser tollen Stadt verabschieden… Mein Fazit: New York ist großartig und ich bin total glücklich, dass ich jetzt endlich da gewesen bin!

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Allgemeine Reise-Infos

Zum Abschluss hab ich hier noch ein paar Tipps für Dich, falls Du auch mit der Idee spielst, nach New York zu reisen.

Reisezeit

Ich war im Januar dort. Kann man das empfehlen? Ich finde, man kann!

Die Vorteile sind:

  • Es ist nicht so voll, Du musst kaum Warteschlangen in Kauf nehmen, wenn Du in eine der Sehenswürdigkeiten besuchen willst.
  • New York und vor allem der Central Park sind bei Schnee einfach schön!
  • Die Hotelpreise sind zu Jahresbeginn bei vielen Hotels deutlich günstiger als im Sommer. Zum Vergleich: Mein Einzelzimmer hat pro Nacht 101 Euro gekostet, ab April hätte ich 202 Euro pro Nacht bezahlt.

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Die Nachteile:

  • Wenn Du Pech hast, legt ein Blizzard die Stadt lahm und Du sitzt im Hotel fest. Kommt immer wieder vor, das muss man mit einplanen.
  • Die Strassen sind oft nass und glatt. Auch wenn man hier besten Winterdienst leistet, der Matsch und das Wasser sind nicht immer ganz weg zu bekommen. Und das Wasser steht vor allem an den Straßenübergängen. Nicht umsonst tragen die meisten Leute hier im Winter Gummistiefel und wasserdichte Winterstiefel. Mit normalen Schuhen / Stiefeln hast Du schnell nasse Füsse.

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Unterkunft

Ich hatte ein gutes Angebot von Lufthansa bei Explorer Fernreisen bekommen. Das Angebot war zeitlich begrenzt, aber das Hotel, in dem ich gewohnt habe, war wirklich in Ordnung: Hotel Deauville in der 29th Street, sehr zentral gelegen, aber recht ruhig und vor allem sauber. Es ist zwar ein älteres Hotel mit ein paar Macken, aber ich denke, für New York war es echt gut.

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Preise vor Ort

New York ist teuer, das kann man nicht anders sagen. Du musst hier schon viel Taschengeld einplanen. Als ich da war, stand der Dollar bei etwa 1,10 Euro. Nicht gerade ideal.

Ein Museumsbesuch oder auch der Besuch in den Sehenswürdigkeiten wie dem Empire State Building o. ä. kostet meist irgendwas zwischen 20 und 28 Dollar. Als günstige Variante bieten einige Museen zu bestimmten Zeiten auch kostenlosen Eintritt oder Eintritt nach Ermessen an, aber dann ist es natürlich entsprechend voll.
Es gibt da noch den New-York-Pass mit dem Du ggf. ein bisschen was sparen kannst. Wenn Du viel ansehen willst, lohnt sich das vermutlich.

Und auch Essen ist echt teuer. Für eine Portion Pasta, ein Glas Wein und einen Espresso bei einem normalen Italiener habe ich so um die 33 Dollar bezahlt – zzgl. der üblichen Servicepauschale von 15-20 %. Das war schon ordentlich.

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Klar, man kann auch an Strassenständen essen oder in Selbstbedienungsläden essen. Dann wird es günstiger.

Gefrühstückt habe ich zum Beispiel meist in einem Laden der Kette Prêt à manger, da hab ich dann für einen Cappuccino, ein Schoko-Croissant und einen kleinen Joghurt knappe 10 Dollar bezahlt.

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Dort gibt es übrigens auch gute Sandwiches, Wraps und Suppen, für ebenfalls „kleineres“ Geld. Prêt à manger findet sich in Manhattan fast in jedem Block.

Aufenthaltsdauer

Ich war jetzt 10 Nächte da. Die müssen es nicht unbedingt sein. Wobei es natürlich auch für 20 Tage genug zu sehen gegeben hätte. Da unsere Urlaubstage und Finanzmittel ja in der Regel beschränkt sind: Ich finde 8 Tage ideal. Da hat man genug Zeit, die Stadt kennenzulernen und muss sich dabei nicht so abhetzen.

Meine New York Liste

Ich hatte mir in den Wochen vor meiner Abreise eine Liste bei Foursquare angelegt, wo ich alles aufgenommen habe, wo ich hinwollte: Sehenswürdigkeiten, Lokale die mir von irgendwem empfohlen wurden, etc. Vieles davon hab ich gesehen. Die Restaurants hab ich nicht alle mitgenommen, aber das ist ja egal.
Die Liste findest Du hier bei Foursquare, falls Du ein paar Tipps übernehmen möchtest.

Und wenn Du Lust auf weitere New York Impressionen hast, dann besuch mal mein New-York-Pinterest-Board!

 

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1 Kommentare

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