Mein perfekter Urlaub: Bali

Bali

Wenn ich nach dem perfekten Urlaub gefragt werde, kann ich mich nicht leicht für einen entscheiden. Aber ein Ort ist auf jeden Fall dabei: Das Bali Mandala im Norden von Bali. Ein Aufenthalt dort bedeutet für mich alles, was einen guten Erholungsurlaub ausmacht: Ruhe, Natur, gutes Essen, Massagen, Bodenständigkeit und das Eingebundensein in die Gemeinschaft vor Ort.

Vor 8 Jahren war ich das erste mal dort, weil ich dort einen Teil meiner Psychodrama-Ausbildung absolviert hatte. Seitdem wollte ich immer wieder hin. Warum das dann tatsächlich so lange gedauert hat, weiß ich selbst nicht. Aber jetzt ist es endlich so weit. So ein Glück!

Die Anreise

Ich liebe schon die Anreise. Das Bali Mandala liegt im Norden der Insel, völlig außerhalb der balinesischen Touristenzentren. Vom Flughafen aus, der im Süden liegt, sind es etwa 3 Stunden Fahrtzeit. Man könnte meinen, dass das nach 17 Stunden Flugzeit viel zu lange ist. Aber das ist gar nicht der Fall. Ich mag die langsame Anreise, die Vorfreude auf das Ziel. Die Fahrt durch kleine Dörfer, vorbei an Tempeln und Reisfeldern. Du sitzt im Auto und beobachtest die Menschen, den Verkehr und fühlst Dich so langsam in die Insel ein.

Ich war diesmal vorab 5 Tage im Zentrum Balis in Ubud, so dass die Strecke jetzt etwas kürzer ist. Da ich von einem Fahrer abgeholt werde, kann ich mich entspannt durch die Landschaft schaukeln lassen.

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Dann der Weg durch die Berge, wo wir langsam die Serpentinen erst rauf-, dann wieder runterfahren. Die lebhaften Strassen, wo neben Autos Roller, Kinder und Hunde unterwegs sind.
Und dann bin ich endlich da.

Das Bali Mandala

Ich freue mich total über die freundliche Begrüßung in der Anlage. Über die frische Kokosnuss an der Rezeption und die vielen, frischen Blumen in meinem Zimmer.

Das Bali Mandala ist ein wunderschönes Resort in einem Palmenhain mit vielen kleinen Häuschen, in denen die Zimmer der Gäste untergebracht sind.

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Und es ist gar kein typisches Resort. Die Inhaber Gisela und Rainer Grenkowitz führen es mit einer besonderen Liebe und großem Respekt vor den balinesischen Traditionen. Alles ist hier sehr bodenständig, es gibt keinen Platz für Schicki-Micki. Die balinesischen Angestellten sind total warm und herzlich. Alles in allem ist es ein bisschen wie nach hause kommen.

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Hier kann man auch gut alleine hinkommen, weil man schnell nette Menschen kennenlernt. Das aber ohne jegliche Verpflichtung. Vollkommen entspannt.

Man kann hier her kommen, wie man ist und kann wunderbar erholen und sich wieder ein bisschen sortieren, wenn einen der Alltag vorher durcheinandergewirbelt hat. Für mich passte das gerade ideal.

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Es gibt ein Angebot an Yoga, Meditation, einen schönen Spa-Bereich und eine große Auswahl an Ausflügen. Wer mag, kann auch Stand-up-Paddling machen.

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Schwimmen kann man im schönen Süsswasser-Pool oder im Meer.

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Wellness

Ich habe tatsächlich jeden Tag den Spa-Bereich in Anspruch genommen. Die Massagen waren einfach göttlich. Da Bali ein wirklich günstiges Reiseland ist, konnte ich mir das auch gut leisten.

Einer der beiden Massagebereiche liegt recht nah am Meer und Du hörst beim massiert werden das Meer und spürst die Brise des Windes. Herrlich!

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Übernachten im Bali Mandala

Und dann die Zimmer! Sie sind sehr liebevoll eingerichtet. Alles ist sehr offen gehalten. Die Fenster sind immer weit offen. Ich habe nie die Tür abgeschlossen oder die Fenster zum Schlafen geschlossen. Das ist total schön, so mit der Natur verbunden einzuschlafen und aufzuwachen!

BaliDas Bad ist ebenfalls offen. Rundum gibt es eine Mauer als Sichtschutz. Aber sonst duscht Du fast unter freiem Himmel.

Meine Tage auf Bali

Ich selbst habe das Resort in den neun Tagen, die ich hier bin, kaum verlassen. Völlig untypisch für mich. Aber ich bin ziemlich k.o. aus Deutschland hier her gekommen und geniesse die Ruhe. Mein Tag ist bestimmt durch die Essenszeiten. Dazwischen atme ich ein bisschen und sitze und schau auf`s Meer. So ein Luxus.

Mir reicht es, mir anzusehen, wie sich über den Tag das Licht verändert. Wenn ich morgens aus dem Zimmer komme, scheint die Sonne durch die Bäume.
Ich nehme mir hier die Zeit zu beobachten, wie das Licht über den Tag wechselt. Und jeden Morgen gegen 10 Uhr setzt der Wind ein. Wie ein Uhrwerk. So lässt es sich wunderbar aushalten.

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Die Verpflegung

Es gibt drei mal täglich Essen. Zum Frühstück viel Obst, Toast mit selbst gemachten Marmeladen. Dazu kann man Pfannkuchen, Omelett oder Spiegeleier bestellen.
Und obwohl ich meinen guten Kaffee zuhause zum Non-Plus-Ultra erkoren habe, liebe ich den balinesischen Kaffee besonders.

Mittags und Abends gibt es wunderbare asiatische Küche. Keine überladenden Buffets, dafür aber eine feine Auswahl köstlicher Gerichte, auch vegetarisch und vegan ist möglich.

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Beim Essen gibt es keine festen Plätze. Die Gäste sortieren sich immer anders. Und nach dem Abendessen sitzen wir immer alle zusammen und sprechen über das Leben und die Welt. Und das immer mit Blick auf`s Meer. So entspannt.

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Auf dem Meer

Ich wollte gerne einen Morgen raus auf`s Meer. Zusammen mit einer anderen Urlauberin habe ich mich für einen Ausflug angemeldet. Gisela und ich treffen uns um 5.30 Uhr am Tor zum Strand. Das ist eigentlich gar nicht meine Uhrzeit, aber für dieses Erlebnis nehme ich es gerne in Kauf. Bevor es losgeht, sehe ich noch zwei Sternschnuppen.

Der Fischer ist schon da. Wir steigen in das echt schmale Boot und fahren raus auf`s Meer in den Sonnenaufgang.
Wir werden in dem kleinen Boot mit den Auslegern ganz schön durchgeschüttelt. Aber es ist total schön, sich vom Meer so schaukeln zu lassen. Leider sehen wir heute keine Delfine. Aber die Tour war auch so wunderschön!

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Ein paar Tage später machen wir uns noch mal auf. Also noch mal um 5.30 Uhr am Törchen einfinden. Wieder geht es in den Sonnenaufgang. Und wieder denke ich, wie wenig es manchmal bedarf, um glücklich zu sein!

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Und diesmal haben wir Glück. Wir sehen Delfine! Das war so schön! Eine große Herde ist grad unterwegs.

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So ein großes Glück! Diese Tiere sind einfach total beeindruckend und schön.

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Völlig beseelt werden wir dann irgendwann wieder zurück zum Bali Mandala gebracht. Was für ein wunderschöner Start in den Tag.

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An einem anderen Tag durfte ich dann an einem Tempelfest teilnehmen. Aber davon erzähle ich in einem anderen Artikel.

Ich komme wieder

Für mich war es hier wieder eine wunderschöne und intensive Zeit. Obwohl ich diesmal nicht viel unternommen habe, hat mich die Insel wieder völlig in ihren Bann gezogen. Die sympathische Religion mit ihren vielen verwunschenen Ritualen, die freundlichen Menschen und die Schönheit der Insel ist einfach einmalig. Ich möchte unbedingt zurückkommen.

3 Kommentare

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