Mein all time favorite: Oberstdorf im Winter

Oberstdorf

Während zuhause im Ruhrgebiet alle auf den Frühling warten, bin ich ja noch mal nach Oberstdorf in den Winter gereist. Und ja, was soll ich sagen: Hier ist es wunderschön.

Nach Oberstdorf komme ich immer gerne wieder. Ich war schon mindestens 10 mal hier. Hier fühlt es sich für mich immer noch ein wenig nach „heiler Welt“ an.

Ich geniesse die Ruhe und die Natur. Das Wandern an der frischen Luft und in dieser fantastischen Kulisse tut ihr übriges und ich komme jeden Abend tiefenentspannt zurück in meine Ferienwohnung.

Und auch, wenn das Wetter wechselhaft ist, geniesse ich die Zeit. Irgendwie mag ich neuerdings auch die trüben Tage. Tage mit Schnee, blauem Himmel und Sonne kann man leicht lieben. Aber auch die trüben Tage sind hier so schön, man muss sie nur zu nehmen wissen.

Und damit Du auch was davon hast, habe ich Dir einen Schwung Impressionen mitgebracht.

Ein trüber Tag

An meinem ersten Tag gehe ich raus zum Christlessee. Es ist trocken, aber der Himmel ist total wolkenverhangen. Es liegt noch Schnee, aber der ist schon ziemlich matschig.

Ich freue mich trotzdem, draussen zu sein und durch den Winter zu marschieren.

Oberstdorf

Es gibt einfach so viel Schönes zu entdecken. Am eingefrorenen Moorweiher dampft es aus der Hütte; hier wird Glühwein verkauft.

Oberstdorf

Wie erwartet, ist der Christlessee nicht zugefroren. Er wird von klaren Quellen gespeist und friert so im Winter nicht zu, ist aber dafür auch im Sommer viel zu kalt zum Baden. Sein Wasser ist so unglaublich klar, das überrascht mich immer wieder. Siehst Du die Baumstämme auf dem Grund?

Oberstdorf

Meine Wanderung endet dann im Gasthaus Christlessee, wo ich feine Kasspatzen bekomme. Köstlich!
Ich denke kurz daran, dass ich vor einem halben Jahr noch da war und bei zünftiger Live-Musik in kurzer Hose draussen auf der Terrasse gesessen hatte. Brrr…

Und nach dem guten Essen geht es dann durch das trübe Wetter wieder zurück.

Sonnenuntergang

Einen Tag, als ich aus dem Ort zurück zu meiner Ferienwohnung gehe, sehe ich, dass Nebel auf die große Wiese aufzieht. Da nehme ich dann schnell noch einen Umweg in Kauf um diese wunderschöne Stimmung einzufangen.

Oberstdorf

Als dann noch die Sonne untergeht, wird es fast kitschig…

Oberstdorf

Irgendwie braucht es oft gar nicht viel zum Glücklichsein, oder?

Ein sonniger Tag

Natürlich freue ich mich dann auch über einen Sonnentag. Als ich morgens sehe, wie die Sonne hinter den Bergen vorkommt, bin ich dann doch schnell aus dem Bett.

Ich entscheide mich spontan für den Weg zum Freibergsee. Mein Weg startet über die große Wiese, die hinter dem Ort liegt.

Oberstdorf

Um zum Freibergsee zu gelangen, muss man von ca. 815 Höhenmeter, auf denen der Ort liegt, auf 930 Meter rauf. Also nicht wirklich viel. Trotzdem hat man von unterwegs eine tolle Aussicht auf den Ort.

Oberstdorf

Oben angekommen, bin ich wie immer total geflasht von diesem schönen Blick über den Freibergsee. Heute ist er natürlich zugefroren und von Schnee bedeckt.

Oberstdorf

Der zugefrorene See, dahinter die gerade wieder neu eröffnete Heini-Klopfer-Skiflugschanze und dann das Bergpanorama. Hach!

Also, ich finde, der Winter in den Bergen erdet unglaublich. Ich war sicher nicht das letzte mal hier.

****************************************************

Und wenn Du noch mehr Oberstdorf-Content magst: Hier geht`s zu meinem Artikel „Hoch auf den Berg und den Kopf frei bekommen“ – mit wunderschönen Bildern vom Nebelhorn im Schnee. ❤️

Dieser Artikel ist in ähnlicher Form zuerst auf meinem alten Blog Dortmunder Mädel erschienen.

 

1 Kommentare

  1. Pingback: Hoch auf den Berg und den Kopf frei bekommen - flowers-and-candies.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.