Warum der September schön wird…

September

Es ist bald soweit. Es läßt sich nicht mehr leugnen. Der Sommer geht zu Ende. Die Felder sind abgeerntet, die Blumen haben ihre beste Zeit hinter sich und es ist schon morgens immer ein kleines bißchen kühl. Auf den Feldern steht schon der Morgennebel und erste Blätter fallen von den Bäumen.
Der Herbst steht vor der Tür. Und wie jedes Jahr ist auch ein bißchen Wehmut dabei, weil der Sommer eigentlich nie lang genug sein kann. Wir wollen ihn noch nicht gehen lassen. Und wie jedes Jahr fragen wir uns, ob wir die schönen Sommertage eigentlich ausreichend genutzt haben.

Und dennoch hat diese Jahreszeit etwas ganz besonderes, worauf wir uns auch wieder freuen können. Der Wechsel der Jahreszeiten ist etwas wunderbares, das wir hier in Mitteleuropa geniessen können. Und da der Herbst jetzt sowieso vor der Tür steht, macht es doch Sinn, die guten Dinge daran zu entdecken, oder?

Und wenn Du Lust hast, kannst Du Dir für die Lektüre dieses Artikels das Lied „Try to remember“ von Harry Belafonte unterlegen. In dem Lied sehnt er sich im Dezember zurück in den September, als alles noch so zart und heiter war.

Der September ist definitiv der Übergang vom Sommer zum Herbst. Und auf was wir uns alles freuen können, das habe ich Dir hier aufgelistet.

Altweibersommer

Die Tage sind schon deutlich kürzer geworden. Durch die längere Nacht ist es morgens schon recht kühl und wir bekommen eine erste Idee vom kommenden Herbst. Tagsüber ist es oft noch milde sommerlich, abends wird es kühl und die Nachtemperaturen sind oft schon nur noch einstellig.
Die Abende verbringen wir nur noch draussen, wenn es dort ein wärmendes Feuer gibt. Ansonsten sitzen wir wieder im Wohnzimmer. Die kleinen Lichter, die den Sommer über Pause hatten, leuchten jetzt wieder gemütlich.

Auf den Feldern liegt der Nebel, der sich dann bei Sonnenschein langsam auflöst.
September

Die ersten Bäume verfärben sich und die Vorfreude auf das Farbenmeer der Natur steigt so langsam an.

Und dazu wehen die Spinnenfäden, die dem Altweibersommer ihren Namen geben, in der Luft.

September

Die Heide blüht

Jetzt ist wieder Zeit für die Heideblüte. In den Blumengeschäften stehen sie wieder, die kleinen Töpfe mit weißem oder violettem Heidekraut. Und auch das sind für mich immer Herbstboten, die ich sehr schön finde.

Noch schöner ist es aber, die Heide draussen in der Natur zu erleben. Fantastisch muss ein Besuch in der Lüneburger Heide sein, wo sich das violett-farbene Heidekraut über Kilometer ausdehnt.
Aber es gibt auch andere Ecken in Deutschland, wo es kleine Heideflächen gibt. Teilweise wachsen sie dort natürlich, woanders wurden sie künstlich angelegt. Aber schön sind sie immer.

Bei mir in Dortmund gibt es eine kleine Heidelandschaft im Rombergpark. Die finde ich immer ganz fantastisch und gehe jeden Spätsommer mindestens einmal dort vorbei.

Heide

Pilze sammeln

Der September ist der Monat, um Pilze sammeln zu gehen. Wenn Du das noch nie gemacht hast, solltest Du Dich einer geführten Tour anschliessen, wo Du lernst, auf was Du achten musst. Die werden oft von der örtlichen VHS oder auch beim NABU angeboten.

Federweißer und Zwiebelkuchen

Was ich ebenfalls liebe, ist ein Abend mit einem leckeren Stück Zwiebelkuchen und einem Glas Federweißen. Der ist immer wieder lecker!
Da ich kein ganzen Blech vertilge, besorge ich mir den Zwiebelkuchen bei einem guten Bäcker, dazu den Federweißen beim Weinhändler und hab so ohne Aufwand ein tolles Abendessen. Yum, yum!

Zwiebelkuchen und Federweißer

Start der Kürbissaison

Jedes Jahr im September mache ich mindestens einen Besuch auf dem Kürbishof. Die Mengen an leuchtenden Kürbissen dort auf dem Hof machen einfach gute Laune! Und wenn ich dann noch den Kofferraum vollpacke mit Kürbissen für die Deko und den Verzehr, bin ich total geerdet und glücklich.
Wenn Du dazu mehr wissen willst, lies meinen ausführlichen Artikel Große Kürbis-Liebe.

Kürbis

Eicheln, Kastanien & Co

So langsam beginnt jetzt auch wieder die Zeit für Eicheln, Kastanien, Bucheckern & Co. Wenn Du Kinder hast, wirst Du sicher wieder los ziehen und alles sammeln, was die Bäume in der Umgebung so hergegeben haben.
Und wenn Du keine Kinder hast, erinnere Dich doch einfach, wie schön es damals war, die Beute vom Boden aufzusammeln.

Kastanien

Beginn der Hirschbrunft

Wenn die Tage kürzer werden und das Laub von den Bäumen fällt, werden die Hirsche aktiv. Ab September kann man in den Wäldern röhrende und kämpfende Hirsche beobachten, die so die Position des Platzhirschen ausmachen.
Wenn Du das Spektakel beobachten willst, mach Dich am besten auf den Weg in einen Wildwald in der Nähe.

Wild

Das waren meine Gründe, warum der September schön wird. Hast Du Ergänzungen? Dann freu ich ich über Deinen Kommentar unter dem Artikel.

Jetzt wünsche ich Dir einen schönen September! Mach Dir eine schöne Zeit!

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt.
Noch träumen Wald und Wiesen.
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.

Irischer Segenswunsch

Hengsteysee

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1 Kommentare

  1. Pingback: Familienausflug, Printenbrot und Heidelandschaft - Meine Glücksmomente der Woche (02/09/17) - flowers-and-candies.de

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