Worüber ich sehr lachen kann – Meine liebsten Youtube-Videos

Youtube

Nachdem ich am Wochenende einen Artikel mit einem Plädoyer für mehr Lachen veröffentlicht hatte, fiel mir ein, dass ich vor längerer Zeit mal eine Sammlung meiner liebsten Youtube-Videos auf meinem alten Blog „Dortmunder Mädel“ veröffentlicht habe. Und ich finde, die machen ja auch hier Sinn. Lustige Videos gehen schliesslich immer. Also hab ich den Artikel mal rübergeholt und ein bißchen aktualisiert.

Die Tipps sind natürlich vollkommen subjektiv, aber ich mag sie! Vielleicht retten sie Dir ja auch den ein oder anderen trüben Abend.

Inas Nacht

Inas Nacht geht bei mir immer. Wenn ich versehentlich einen zu aufwühlenden Film gesehen habe oder mal schlechte Laune hab, bemühe ich dann gern Inas Nacht.
Auf Youtube sind fast alle Folgen zu finden. Meine liebste Folge ist die mit Bastian Pastewka und Andy Borg.

Besonders mag ich auch die ganzen Zusammenschnitte von „Inas Nacht – Best of Sabbeln“. Hier z. B. Best of Sabbeln 4 und Best of Sabbeln 5.
Oder auch den Ausschnitt mit Guido Maria Kretschmer.

Herbert Knebel

Dann mag ich auch unseren Ruhrgebiets-Opa Herbert Knebel sehr. Der geht immer!
Da gibt es z. B. einen halbstündigen Zusammenschnitt aus seinem  20-Jahre-Jubiläums-Programm.

Tobias Mann

An Tobias Mann hab ich auch immer Spaß. Mir gefällt am besten der Mitschnitt „Verrückt in die Zukunft“ vom 3sat-Festival 2013.

Torsten Sträter

Der Poetry-Slammer Torsten Sträter ist mein persönlicher Held. Den sehe ich total gerne!
Hier ein Ausschnitt aus seinem Programm „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“.

Horst Evers

Auch den Berliner Horst Evers mag ich sehr! Eingestiegen bin ich mit seinen Büchern, die übrigens sehr empfehlenswert sind. Ich mag einfach seinen verschwurbelten Humor.

Jürgen Beckers

Über Jürgen Beckers, den ehemaligen Lehrer kann ich wunderbar lachen.

Hier gibt es ein lustiges Stündchen mit ihm. Ich mag vor allem den Abschnitt mit der Klassenfahrt (ab Minute 12:00) nach Rom. Plötzlich schäme ich mich ein wenig, weil ich an meine Schulzeit zurück denke. Aber eigentlich amüsiere ich mich gerade deshalb prächtig!

Das war eine kleine Übersicht meiner liebsten Videos. Ich werde nach und nach mehr davon zufügen.
Wie sieht es bei Dir aus? Über welche Videos kannst Du lachen?

3 Kommentare

  1. Pingback: Be happy - Mein Plädoyer für mehr Lachen im Leben - flowers-and-candies.de

  2. Glückauf Maike,
    noch ein altes „Schätzchen“, das ich mir immer wieder anschauen kann. Der „Schwiegermuttermörder“ von Jürgen von Manger: „Dann hab ich se gesäächt“.

    Jürgen von Manger war ja in einer Zeit populär, als die Begriffe „Comedy“ und „Comedian“ noch gar nicht in die deutsche Sprache Eingang gefunden hatten. Einerseits gab es in den 1970er Jahren das bierernste linke politische Kabarett (Lach und Schießgesellschaft, Stachelschweine u. ä.), das sich an Franz Josef Strauß & Co. abarbeitete und in seiner Selbstgerechtigkeit einfach nur unlustig war. Und dann gab es eben sogenannte „Komiker“ oder „Humoristen“, die aber natürlich im gestandenen Bildungsbürgertum durchweg nichts galten. Einfach unpolitisch witzig oder gar geistreich sein – das ging natürlich gar nicht, es mußte „politisch relevant“ sein. Und so gab es denn auch gar nicht viele überregional bekannte Komiker: die große Zeit eines Heinz Erhardt war bereits vorbei, „Insterburg & Co“ mit dem noch jungen Karl Dall galten als eher anarchische und alberne Blödler, Otto kam erst später, Hallervorden gehörte eher in den Slapstick. Und der wunderbare Loriot bewegte sich dann doch schon im intellektuell deutlich gehobenen Bereich.

    Aber Jürgen von Manger besaß eine Ausnahmestellung mit seiner Kunstfigur des „Adolf Tegtmeier“, nicht zuletzt auch, weil er ein bürgerliches und kein proletarisches Publikum fand. Ich weiß auch gar nicht, ob Manger damit im Ruhrgebiet selber so gut ankam oder ob sich die Leute dort eher veräppelt vorkamen. Ebensowenig kann ich beurteilen, ob seine westfälisch geprägte Sprechweise eine wirklich typische Sprache für das Ruhrgebiet ist. Aber die Menschen außerhalb des Ruhrgebiets nahmen ihn nunmehr als den typischen Ruhrpottler wahr. So brachte er das Ruhrgebiet, das eher für ernste Dinge wie Arbeit, Bergbau und Hochöfen stand, vielen Menschen in anderen Teilen Deutschlands zum ersten Mal emotional näher. Denn seien wir ehrlich (oder „ääährlich“): während wir heute die untergegange Welt des alten Ruhrgebiets schon wieder mit nostalgisch verklärtem Blick betrachten, so hatte der „Kohlenpott“ eben damals ganz einfach ein Proletenimage.

    „Adolf Tegtmeier“ war eine völlig andere Figur als Uwe Lykos etwas raunziger, hibbeliger und vorlauter „Herbert Knebel“. Tegtmeier ist gemütvoller und verschmitzter und (allerdings nur scheinbar!) naiver, denn er besitzt ja auch eine Portion Bauernschläue – wie überhaupt der „Tegtmeier“ eher ein bäuerliches als ein proletarisches Naturell ausstrahlt. Was ich besonders an ihm mag, sind seine stets grandios mißlingenden Versuche, sich gewählt auszudrücken: „Daß ich versuchen will…durch ein schönes Leben…die Schwiegermutter wieder gradebiegen“. Oder: „Das Brotmesser bedauere ich und möchte es ungeschehen machen.“

    Wenn man sich den „Schwiegermuttermörder“ ansieht, dann fällt einem aber auch auf, wie sich unsere Seh- und Konsumgewohnheiten im Laufe weniger Jahrzehnte geändert haben. Ein heutiger Comedian würde den Sketch so auf 5 Minuten eindampfen, um so die „Lacher-Dichte“ zu erhöhen. Und wir Zuschauer? Sich 10 Minuten hinsetzen und uns auf eine einzige Szene konzentrieren, dafür sind wir viel zu fahrig geworden…

    • Ach ja, der Herr von Manger! Den hab ich ewig nicht gesehen. Vielen Dank für den Tipp! Da werde ich mal reinschauen. Wow, es gibt eine Zeitreise! 🙂 Ich freu mich!

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