Gelesen und geschnallt- Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Buch: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Immer wieder tun die meisten von uns Dinge, auf die sie eigentlich keine Lust haben: Menschen treffen, die sie nicht mögen, Aufgaben übernehmen, die sie doof finden, die Perfektion halten, obwohl ihnen selbst die Dinge eigentlich nicht wichtig sind.
Anstrengend ist das.

So wird das Leben immer weniger zu unserem. Und der Spaß bleibt total auf der Strecke.

Daher macht es Sinn, sich irgendwann wie Aschenputtel hinzusetzen und auszusortieren. „Die Schlechten ins Kröpfchen, die Guten ins Töpfchen.“. Klingt so leicht, entpuppt sich aber manchmal schwerer als gedacht.

Selbst wenn wir aufmerksam bleiben und feststellen, dass wir auf manches absolut keine Lust haben: Wie regelt man das, hier die nötigen Grenzen zu ziehen ohne irgendwann alle Sozialkontakte verprellt zu haben?

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Alexandra Reinwarth hat dazu ein Buch geschrieben, das den provokanten Titel „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ trägt.
Dazu zeigt der Titel einen Buddha, der entspannt den Mittelfinger in die Höhe streckt. Provokant!

Ich hab in meinem Leben so oft gehört „Du musst Dir mal ein dickeres Fell anschaffen.“. Aber wie geht das so einfach? Klar, ich hab dran gearbeitet und mich interessiert heute vieles nicht mehr so wie früher. Aber besser geht immer. 🙂

Und als eine Kollegin neulich das Buch empfiehl, habe ich dann entschieden, dass es sich wohl lohnt, mal reinzulesen und hab es als Rezensionsexemplar bestellt.

Und dann lag es erst mal auf dem Stapel ungelesener Bücher. Irgendwie bekam ich die Kurve nicht. Denn: Ich dachte: Sich Dinge am Arsch vorbei gehen zu lassen, ist bestimmt erst mal wieder anstrengend. Da muss man sich ja wieder mit sich selbst beschäftigen.
Ganz falsch!
Tatsächlich ist das Buch so: Du liest es, stellst fest, dass die Dinge ganz simpel und eindeutig sind. Du lässt einfach zukünftig bestimmte Dinge sein, lehnst sie mit passende Aussagen ab und musst Dir keinen Kopf mehr machen.
Großartig!

Entgegen meiner Befürchtung, es könnte anstrengend werden, ist es im Gegenteil locker und leicht. Ich hab an vielen Stellen gedacht „Ach ja, genau, so ist das immer. Ah ja, so kann man es auch handhaben. Wie einfach!“.

Und dabei ist es so, dass die Autorin in keinster Weise empfiehlt, die Menschen um uns herum vor den Kopf zu stossen. Ihre Lösungen sind mit viel Wertschätzung gepaart, aber eben auch mit der Wertschätzung für uns selber und hilfreichen Anregungen wie wir gesunde Grenzen setzen. Perfekt!

Inhalte

Dabei werden alle wichtigen Lebensbereiche behandelt: Man selber mit Themen wie Bikinifigur, Aussehen und dem Drang, sich ständig weiter zu optimieren.
Natürlich sind auch die Beziehungen zu Partner / Partnerin, Freunden, Bekannten und Familie Thema.
Und die Kollegen bzw. der Job. Also eigentlich ist alles dabei, wo man sich öfter mal was am Arsch vorbei gehen lassen könnte.

Letztlich muss man sagen, dass der Weg am Arsch vorbei vielleicht mehr zu uns selber führt und uns mehr Raum für die guten Dinge gibt. Das ist doch mal eine Motivation, oder?

Das Buch “Am Arsch vorbei geht auch ein Weg”

Wenn Du bis hier hin gelesen hast, scheint das ja vielleicht auch Dein Thema zu sein. Dann mein Tipp: Besorg Dir das Buch oder das Hörbuch. Ich hab es letztlich als Hörbuch gehört. Manchmal sind mir Hörbücher angenehmer, je nach Stimmung.

Das Buch “Am Arsch vorbei geht auch ein Weg” fasst auf 183 Seiten alles zusammen, was man für das Am-Arsch-vorbei-Programm braucht.
Das Hörbuch läuft etwa 4:25 Stunden. Ich mochte es sehr, die Stimme der Autorin, die es selbst liest, ist echt angenehm.
Such einfach das aus, was Dir grad am ehesten entspricht.

Das Buch kostet derzeit 16,99. Du kannst es z. B. bei Amazon* kaufen, aber natürlich auch in jedem anderen Buchhandel.

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Hinweis: Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar kostenlos vom Verlag bekommen.

*Der Link ist ein sogenannter Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Du ihn anklickst, wirst Du zu Amazon geleitet und ich bekomme eine kleine Provision, wenn Du dort etwas bestellst. Aber wie immer gilt: Ich empfehle Dir nur, was ich selber gut finde.

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