Rehe, Moos und Sterne – Meine Glücksmomente der Woche (08/01/21)

Fast jeden Samstag schreibe ich hier über meine Glücksmomente der vergangenen Woche. Denn das ist – jedenfalls für mich – der Sinn des Lebens: Möglichst viele gute Momente zu haben. Und vielleicht findest Du bei meinen Glücksmomenten ja ein paar Anregungen für Dich?

Januar

Was ich letzte Woche in meinen Glücksmomenten ganz vergessen habe: Es gab ja nicht nur ein neues Jahr, sondern auch einen neuen Monat. Also teile ich jetzt schnell noch mal meinen Evergreen-Artikel „Warum der Januar schön wird“ mit dir.

>>> Warum der Januar schön wird

Januar: Bild von einem eingeschneiten Baumpfahl

Sonnenuntergang an Neujahr

An Neujahr habe ich mit Silke eine große Runde durch den Wald gedreht. Das war sowieso sehr schön, weil wir so viel zu quatschen hatten. Und zum Abschluss der Runde durften wir noch einen fantastischen Sonnenuntergang beobachten. Hach!

Ausklang der Rauhnächte

So lange hatte ich mich auf die Rauhnächte gefreut und nun sind sie schon wieder rum. Aber mir hat diese Auszeit so gut getan! Zwei Wochen ohne Termine im Kalender, nichts tun müssen, mich treiben lassen, Gedanken sortieren, faulenzen.

Ich mache das ja jetzt schon seit ein paar Jahren, dass ich mir diese Auszeit gönne. Und ich bin mir sicher, dass diese längere Me-Time viel dazu beiträgt, dass ich mich immer mehr in dem Leben wiederfinde, das mir auch entspricht.

Und weil es so schön war, hab ich beschlossen, dass ich auch dieses Jahr wieder vom 21. Dezember bis zum 6. Januar 2023 Urlaub nehme. Ab der Wintersonnenwende frei zu haben, ist einfach super, um nach einem trubeligen Jahr vor den Feiertagen schon mal runterzukommen und noch ein wenig Weihnachtsstimmung zu geniessen.
In den vergangenen Jahren war es oft so, dass ich über`s Jahr viel Urlaub genommen hatte und dann oft erst am 24.12. frei nehmen konnte. Das will ich so nicht mehr, also wird kommende Woche, wenn ich wieder arbeite, erst mal der Weihnachtsurlaub beantragt. Ich finde, das kann man doch als erste Amtshandlung des Jahres gut machen. 😉

Sonnentag

Nun ja, was soll ich sagen… So richtig viel Glück hatte ich nicht mit dem Wetter während meines Urlaubs. Es hat ausgesprochen viel geregnet, so dass ich gar nicht so viele größere Ausflüge gemacht habe, wie ich eigentlich vorhatte. Aber egal, so war dann viel Raum für anderes.

Am Donnerstag aber, da war fett Sonne angesagt. Und die habe ich auch genutzt. Ich bin morgens mit Lise nach Witten gefahren und habe dort eine Runde zum Hammerteich und zum Hohenstein gemacht.

Und das war sehr schön! Gegen 9 Uhr waren kaum Leute unterwegs und das Licht war so toll! Ich finde ja fast jede Spazierrunde am frühen Morgen schöner als am Mittag.

Wir liefen vorbei am Bach…

… entdeckten unterwegs Liebe…

… liefen weiter um den Hammerteich, über dem noch ein wenig Nebel hing…

…um dann oben am Hohenstein …

… den besten Ausblick über das Ruhrtal zu haben.

Hach! Ein toller Morgen!

Challenges

Yoga

Wie letzte Woche schon berichtet, habe ich am Montag mit der Yoga Challenge von Mady Morrison begonnen. 30 Tage lang gibt es kleine Yogaeinheiten zum Thema Selfcare.
Mein Ziel ist es nicht, wirklich jeden Tag Yoga zu machen. Ich mag es nicht mehr, mich selber unter Druck zu setzen, auch nicht für die guten Dinge. Das heißt, ich nehme aus dieser Challenge mit, was für mich passt, ganz ohne Stress. Aber ich freu mich, dass ich so einen guten Anstoss habe, wieder öfter auf die Matte zu gehen.

Und tatsächlich habe ich von Montag bis Freitag vier Einheiten mitgenommen. Das hat mir total gut getan. Was ich besonders mag: Mady beendet ihre Kurse immer damit, dass wir uns bei uns selbst bedanken, dass wir uns die Zeit für unsere Yogapraxis genommen haben. Klingt jetzt vielleicht läppisch, aber den Effekt find ich jedes mal ganz berührend.

Falls Du noch einsteigen willst, die kostenlose Anmeldung findest du hier.

Zuckerfrei

Letzte Woche Mittwoch habe ich meine persönliche Zuckerfrei-Challenge gestartet. Der Plan war, drei Monate ganz ohne Zucker zu leben, um nach den drei Monaten Abstinenz den Körper entwöhnt zuhaben und danach einen besseren Umgang mit Süßigkeiten für mich zu finden.

Der Start klappte ziemlich gut und ich kam gut ohne was Süsses am Abend auf der Couch zurecht. Am Sonntag allerdings hatte ich einen echt schlechten Tag. Einige Dinge waren doof gelaufen, ich hatte den ganzen Tag Hunger und irgendwie überkam es mich dann am Abend und ich hab mich über die wenigen Süßigkeiten hergemacht, die noch im Haus waren. Früher hätte ich mich dafür mega doof gefunden. Heute beobachte ich das, schmunzel ein wenig über mich und starte am nächsten Tag einfach neu. Und so habe ich für mich überlegt, mein Programm doch ganz anders zu machen.

Denn, ich will nicht dauerhaft ganz ohne Süßes leben. Ich möchte schon mal ein Stück Kuchen essen oder auch ein Stück Schokolade oder so. Aber so, dass es dann wirklich Genuss ist und nicht nur Gewohnheit.

Und jetzt habe ich entschieden, dass ich einfach die drei Monate überspringe und jetzt damit anfange, nur noch sehr ausgewählt und dann mit echtem Genuss Süßigkeiten zu essen. Das klappt tatsächlich grad ganz gut. Ich merke, es ist der Kopf, der das wollen muss. Dann geht es plötzlich fast von alleine, fast, als hätte sich ein Schalter umgelegt.

In den vergangenen 10 Tagen habe ich jetzt zwei mal Schokolade gegessen. Und da ich kaum verarbeitete Produkte esse und keine zuckerhaltigen Getränke trinke, ist mein Zuckerkonsum damit ziemlich niedrig. So darf das gerne bleiben. 🙂

Gelesen, geguckt, gehört

Buch „Man nennt uns Minimalisten“ von Verena Schürmann

Als ich angefangen habe, mich mit dem Thema Ausmisten und später dann auch Minimalismus zu beschäftigen, gab es für mich noch viel neues zu entdecken. Mittlerweile stelle ich fest, dass die meisten Videos und Bücher mir gar nicht mehr so viel Inspiration bieten, was ich irgendwie schade finde. Aber gut, irgendwann ist so ein Thema dann auch durch.

Aber das Buch mit dem persönlichen Erfahrungsbericht von Verena, der ich auch auf Insta folge, den hab ich gerne gelesen. Sie beschreibt in dem Buch, dass sie eigentlich nur den Keller aufräumen wollten und wie sich daraus ein minimalistischer Lebensstil entwickelte. Das fand ich spannend und ich hab doch noch mal ein paar neue Ideen dazu mitgenommen. Außerdem führt die Beschäftigung mit dem Thema bei mir immer wieder dazu, dass mir plötzlich doch noch ein paar Dinge einfallen, von denen ich mich gerne trennen will.

Eine Sache habe ich noch neu für mich mitgenommen: Ich habe auf Verenas Tipp hin eine App installiert, mit der man Produkte wie Kosmetik und Lebensmittel scannen und prüfen kann. Die App zeigt dir dann, ob sich darin schädliche Stoffe befinden, die für einen selbst oder auch für die Umwelt schädlich sind. Ich habe mich für die App „Codecheck“ entschieden.
Bei der Prüfung meiner vorhandenen Kosmetik habe ich direkt meine Lippglosse von einem teuren Markenhersteller sowie meine Sonnencreme entsorgt, weil da schädliche Stoffe drin sind. Eigentlich unglaublich, wie unbekümmert ich mir das Zeugs zuvor ins Gesicht geschmiert habe. Und bei künftigen Käufen, werde ich direkt im Laden die App nutzen, bevor ich das Produkt zur Kasse trage.

>>> Verena Schürmann: „Man nennt uns Minimalisten“ (Link führt zu Amazon, da es das Buch ausschliesslich dort gibt. Ansonsten gilt wie immer: Ich bekomme nichts für meine Empfehlung.)

Noch mehr kleines Glück

Was mich sonst diese Woche noch erfreut hat:

  • Am Neujahrsmorgen vier Rehe beobachten, die vor Lise und mir über den Weg laufen.
  • Und danach das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im ZDF ansehen und parallel die Vögel auf meiner Terrasse beobachten. Ich mag diese besondere, stumpfe Stimmung an Neujahr irgendwie immer gerne.
  • Noch mal eine Kiste Bücher an Momox verkauft. Noch ein paar Dinge auf Kleinanzeigen verkauft. Noch eine Kiste für`s Sozialkaufhaus gefüllt. Es wird immer leichter. 🙂
  • Die Schönheit von Moos bestaunen.
  • Lise auf der Hunderunde zu beobachten, wie sie glücklich durch Pfützen und Schlamm springt.
  • Am Donnerstag Abend aus dem Schlafzimmerfenster zu gucken und den blitzenden Sternenhimmel sehen.
  • Einen Streuer mit (naturreinem) Kakaopulver und Zimt neben der Kaffeemaschine stehen haben und diesen auch benutzen. Auf den Milchkaffee und im Müsli.
  • Kuschelnde Bäume betrachten.
  • Den kleinen Hund nach einer Wanderung tief schlafend in ihrem Korb zu liegen zu sehen. Hach!

Gedanke der Woche

Meine heutige Frage an dich lautet:

Was war das schönste Kompliment, das Du je erhalten hast?

Jetzt wünsche ich dir ein schönes Wochenende mit vielen kleinen Glücksmomenten!

Alles Liebe für Dich – love & peace!

Deine Maike

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Die Reihe „Glücksmomente der Woche“ ist durch Anregung von Denise von Fräulein Ordnung entstanden. Sie fasst jeden Samstag in einem Artikel zusammen, was sie diese Woche glücklich gemacht hat. Eine schöne Idee! Und alle, die Lust haben, mitzumachen, verfassen einen eigenen Artikel und verlinken diesen dann bei ihr. Herzlichen Dank für die schöne Anregung an Denise! 
Wenn Du mehr zum Thema Glücksmomente lesen willst, dann schau doch in meinen Artikel Auf der Spur zu den Glücksmomenten im Leben rein. 

*Ich mache keine Kooperationen mehr und bekomme so kein Geld dafür, wenn ich Dir etwas empfehle. Bei alten Artikeln habe ich das im Text entsprechend benannt, damit Du immer siehst, wo ich eine Gegenleistung bekommen habe. Unabhängig von einer Einladung oder Gegenleistung empfehle ich Dir aber nur, was ich selber auch empfehlenswert finde.

**Für meine Buchempfehlungen verlinke ich zur inhaberinnengeführten Buchhandlung „Seitenreich“ in Dortmund-Huckarde, die auch einen gut funktionierenden Online-Shop haben. Vielleicht magst Du Dein Geld auch lieber dort lassen, als bei dem großen amerikanischen Bücherriesen. Oder gerne auch bei einem anderen inhaber*innengeführten Laden Deiner Wahl. Ich bekomme übrigens für die Verlinkungen nicht, außer vielleicht gutes Karma. 😉
Die Preise schreibe ich zur Orientierung für Dich dahinter. Sie können sich natürlich im Laufe der Zeit verändern. Insofern checke den aktuellen Preis noch mal bevor Du es kaufst. Ich aktualisiere die Preise im Nachgang nicht.

4 Kommentare

  1. Liebe Maike,
    ich wünsche dir von Herzen noch das Beste für das neue Jahr 🍀🎉.

    Was wäre mein Samstagmorgen-Espresso doch ohne deine Glücksmomente doch langweilig 🙏 … und (wirklich) jeden Samstag sitze ich hier und habe ein Schmunzeln auf dem Gesicht, weil es so viele Synchronizitäten in unserem Denken/Fühlen & ErLeben gibt 💕😀 .

    Sag, sind Rehe nicht zauberhafte Tiere… ich sehe manchmal ein ganzes Rudel (15-20 Tiere) und es berührt mich sehr.

    Tja, und deine heutige Frage lässt mich tatsächlich grübeln 🤔 … da waren bestimmt welche, doch wie oft fällt es einem/mir schwer es (einfach) dankbar anzunehmen und evtl. sogar zu genießen … ich nehme die Frage mit in den Tag und schau mal, ob mir eines wieder einfällt 🙂.

    Dir wünsche ich nun ein feines Wochenende 🌤
    und sage für deinen vielen Impulse
    D.Anke 😊

    P.S. … ich werde ab jetzt auch nach „kuschelnden“ Bäumen Ausschau halten (welch herrlicher Begriff)

    • Liebe Anke,
      vielen lieben Dank für Deine guten Wünsche und die schöne Rückmeldung zu meinen Glücksmomenten! <3
      Wow, gleich 15-20 Tiere! Das ist toll! Ich finde Rehe auch toll. Sie sind bei uns nur leider immer so schnell weg.
      Dir auch noch einen schönen Sonntag! Und viel Erfolg noch bei der Beantwortung der Samstags-Frage! 😉
      Liebe Grüße!
      Maike

  2. Liebe Maike,

    danke vielmals auch diese Woche für deine schönen Fotos und Anregungen.
    Zum Thema Zuckerverzicht möchte ich anmerken, daß in vielen Lebensmitteln Zucker enthalten ist, wo wir es nicht vermuten. Aber auch in Obst (z. B. Bananen, Trauben, Ananas) ist viel enthalten, so daß man gar nicht Kuchen und Schokolade essen muß.

    Zum Thema Minimalismus folge auch ich Verena Schürmann auf Insta, ich bin beeindruckt, wie wenig in ihrer Wohnung steht, andererseits wäre mir persönlich so eine Leere zu ungemütlich. Das muß jeder für sich entscheiden.

    Zum Thema Bücher kann ich noch etwas beisteuern: „Besser machen“ von Sven Plöger und Christoph Waffenschmidt. Da wird aufgezeigt, wie jeder etwas zur Klimaverbesserung, zum Umweltschutz, aber auch zum Leben miteinander beitragen kann. Andererseits wird über wirklich gute schon bestehende Projekte zu diesen Themen informiert. Spannend geschrieben. Andererseits ist MOMOX auch ein Weg, viel gelesene Bücher wieder weiterzugeben.

    Auch das „Geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben bringt für viele sicher ungeahnte Erkenntnisse über unseren Wald, natürlich ebenso alle anderen Bücher von ihm.

    Die App CODECHECK werde ich auch installieren. Es gibt auch Bücher von SMARTICULAR, wie man Putzmittel und Kosmetik bzw. Hautpflegeprodukte aus wenigen, nicht schädlichen Zutaten selbst herstellen kann – nicht teuer, aber wirkungsvoll.

    Komplimente bekomme ich persönlich für wirklich liebevolle selbst hergestellte Geschenke.

    Alles Liebe auch für dich. Auf deinen nächsten Beitrag freut sich die

    Doris

    • Liebe Doris,
      vielen Dank für die Buchtipps! Die klingen gut und ich werde gleich mal danach suchen. „Das geheime Leben der Bäume“ steht auch bei mir im Regal. Ich habe schon viel von Peter Wohlleben gelesen und höre auch regelmässig seinen Podcast, aber das Buch hab ich tatsächlich noch immer nicht gelesen. Insofern vielen Dank für die Erinnerung!
      Das mit dem Zucker kenne ich. Ich musste aus gesundheitlichen Gründen eine Zeit lang Zucker wirklich ganz meiden und war damals entsetzt, was man alles von den „normalen“ Sachen nicht essen konnte. Aber wie gesagt, ich will Zucker nicht komplett meiden, will den Konsum aber deutlich reduzieren. Das läuft grad ganz gut. 🙂
      Hab einen schönen Sonntag!
      Liebe Grüße
      Maike

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