Akkustand, Himmel und Weiße Pizza – Meine Glücksmomente der Woche (27/11/21)

Fast jeden Samstag schreibe ich hier über meine Glücksmomente der vergangenen Woche. Denn das ist – jedenfalls für mich – der Sinn des Lebens: Möglichst viele gute Momente zu haben. Und vielleicht findest Du bei meinen Glücksmomenten ja ein paar Anregungen für Dich?

Akkustand

Ich merke, bei mir ist so langsam echt die Luft raus und ich freu mich wie verrückt auf meinen Weihnachtsurlaub. Das Jahr hat für mich persönlich viele Veränderungen im Innen und Aussen gebracht. Ich konnte viele Dinge gut regeln, hab viel wertvolles gelernt, mich von vielem getrennt und habe Neues in mein Leben geholt – unter anderem die Lise. ❤️

Für all das bin ich sehr dankbar. Und ohne schon einen Jahresrückblick gemacht zu haben, kann ich sagen, dass ich 2021 gut nutzen konnte, um mein Leben noch mal mehr zu meinem zu machen. Aber das war auch ganz schön anstrengend, insofern hoffe ich, jetzt möglichst geschmeidig bis zum Winterurlaub zu gleiten.

Den regelmässigen Blick auf meinen Akkustand hab ich mir vor längerer Zeit angewöhnt und er hilft mir auch heute noch. Ich hatte eine ganze Weile ein Bild von einer Tankanzeige am Badezimmerspiegel hängen. Einfach, um mich beim Blick darauf immer wieder zu fragen, wie voll oder leer mein Akku gerade ist. Denn oft bekommen wir gar nicht mit, wie k.o. wir eigentlich sind und machen einfach weiter, bis gar nichts mehr geht. Das Bild der Tankanzeige hat mich immer daran erinnert, wahrzunehmen, wie es mir grad geht, bewußter mit meiner Energie umzugehen und zwischendurch mal wieder aktiv aufzutanken

Was die Stimmung grad ziemlich drückt, ist natürlich die Corona-Situation und alles, was da dran hängt. Ich fühle so mit allen, die jetzt wieder besonders gefordert sind und auf dem Zahnfleisch gehen. Und natürlich auch mit allen, die krank sind.
Ich glaub, wir alle hatten drauf gehofft, dass wir die Lage diesen Winter besser im Griff haben werden. Das sieht leider grad gar nicht so aus… Viele sind zu Recht wütend, erschöpft und mit den Nerven runter.

Aber unabhängig davon, was da im Aussen passiert, sehe ich wieder, wie wichtig es gerade jetzt ist, gut für sich zu sorgen. Und vielleicht ist deshalb die Aufgabe der Stunde, sich mehr in Selbstfürsorge zu üben und sich kleine Inseln zu schaffen, in denen man entspannen und Kraft tanken kann.

Meine Strategie dazu ist aktuell folgende:

  • Den Fokus vom Aussen mehr ins Innen zu bringen. Weniger Nachrichten hören und gucken, weniger Twitter & Co – dafür mehr auf das direkte Umfeld fokussieren. Wenn ich den Blick auf mein Leben im kleinen richte, ist da doch ziemlich viel Gutes zu finden.
  • Möglichst keine unliebsame Verpflichtungen mehr zu haben. Verabredungen, auf die ich keine Lust habe, gar nicht erst anzunehmen und Verpflichtungen ablehnen, um so mehr Zeit für mich zu haben. Ich finde es dazu immer nützlich, in den Kalender zu gucken und mich zu fragen: „Bei welchen Terminen wäre ich happy, wenn sie abgesagt würden?“
  • Bewußt zu entscheiden, dass ich gut für mich sorgen will. Öfter Nein sagen, wenn das dann ein Ja zu mir selbst ist.
  • Mir Gutes gönnen: Gutes und gesundes Essen, kleine Pausen einlegen, einen Kaffee oder Tee bewußt zu trinken und dabei in den Himmel gucken, Zeit mit Menschen verbringen, die ich mag, in die Natur gehen, ein gutes Buch lesen, malen, schmusen mit Lise, etc.
  • Die guten Dinge achtsamer wahrnehmen, mir Zeit lassen und mal im Moment sein. Das kann schon eine Minute sein, in der ich z. B. einen leckeren Keks oder eine Mandarine esse, den wirklich geniesse und dabei das Aussen sowie Zukunft und Vergangenheit kurz ausschalte.
  • In die Vorweihnachtszeit abtauchen und wieder 8 Jahre alt sein. Das geht bei mir z. B. mit Weihnachtsgeschichten (Bücher, Hörbücher oder auch Filme), basteln, backen, o.ä.
  • Mir im Dezember mit einem Adventskalender 24 Tage lang eine Freude zu bereiten. Ich habe einen Schoko-Kalender, so dass ich morgens ein Goodie zum ersten Kaffee im Bett habe. Dazu habe ich mir eine Adventskalender-Kerze* besorgt, deren Licht Hoffnung schenkt.
  • Mein Dankbarkeitstagebuch hilft mir da auch sehr bei. Ich schreibe alles, was schön war, auf. Auch kleine Momente, wie z. B. dass an einem nebligen Tag die Sonne kurz durch die Wolken kam. So ändert sich der Fokus und ich schaffe mir eine schöne Sammlung der guten Momente.
  • Dazu ein Lesetipp: Das kleine Büchlein „Immunbooster Selbstliebe“ von Ulrike Scheuermann gibt auch 77 Seiten einen guten Überblick, wie wir gut für uns sorgen können. (8€ als Taschenbuch, 4,99 € als eBook)**

Himmel

Ich habe grad so Freude an der Jahreszeit! Ich mag die trüben Tage, an denen es im Wald so mystisch ist. Aber genauso freue ich mich auch über die Momente, wenn der Himmel so ein unglaublich tolles Licht zeigt.

Diese zarten rose-farbenen Streifen am Himmel haben so viel Schönheit, finde ich.

Und die Wiese, die wir fast jeden Morgen aufsuchen, zeigt jeden Tag ein anderes Gesicht.

Ich glaube, mir hilft es grad total, so viel draussen in der Natur zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass ich es auch im November so geniesse zwei mal im Tag im Wald unterwegs zu sein. Also, diese Hunde-Sache kann ich echt empfehlen. 😉

Gemütliche Nachmittage auf der Couch

Diese Woche habe ich meine Nachmittage im wesentlichen auf der Couch verbracht. Nach der Hunderunde habe ich es mir hier mit Lise gemütlich gemacht und habe fast jeden Tag einen meiner Lieblings-Weihnachtsfilme geguckt. Ich finde, es gibt schlechteres. 🙂

Falls Du noch Inspirationen suchst: Meine Lieblings-Weihnachtsfilme findest du hier.

Lieblingsgerichte

Weiße Pizza mit Ziegenkäse und roten Zwiebeln

Am liebsten mag ich unkomplizierte Gerichte, die nur wenige Zutaten brauchen und schnell zubereitet sind. Diese Pizza gehört unbedingt dazu!
Das Rezept hab ich hier verbloggt.

Noch mehr kleines Glück

Was mich sonst diese Woche noch erfreut hat:

  • Am Samstag einen Nachmittag mit der Familie verbringen: Erst ein gemeinsamer Spaziergang, dann Waffeln mit heißen Kirschen bei der Tante. Sehr schön!
  • Selbstgebackene Weihnachtskekse von den Eltern bekommen.
  • Einen wirklich nützlichen Online-Kurs zum Thema „Silvester-Angst beim Hund“ anzusehen. Jetzt hab ich einen Plan, wie ich Lise zum Jahreswechsel helfen kann. (Falls du da auch Bedarf haben solltest: Am 4. Dezember gibt es noch mal ein Online-Seminar bei Marc Lindhorst aus dem Rütter-Team)
  • Eine nachmittägliche Hunderunde bei herrlichem Wetter.
  • Beim Zahnarzt den Satz zu hören „Alles super“.
  • Eine neue Ladung Müsli von dem guten Wintermüsli zu zaubern. (Das Rezept findest du hier.)
  • Ich freu mich sehr über die Kälte. Ich mag es sehr, wenn ich wieder dick verpackt draussen unterwegs bin und die kalte, klare Luft atmen kann. Vielleicht gibt es am Wochenende sogar den ersten Schnee? Ich würde mich total freuen! Und ich bin gespannt, wie Lise das findet. 🙂

Gedanke der Woche

Wie jede Woche habe ich zum Abschluss auch heute noch eine Frage für dich:

Was gibt dir Halt?

Ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende und einen schönen 1. Advent mit möglichst vielen Glücksmomenten!

Alles Liebe für Dich – bleib gesund und munter!

Deine Maike

*****************************************

Die Reihe „Glücksmomente der Woche“ ist durch Anregung von Denise von Fräulein Ordnung entstanden. Sie fasst jeden Samstag in einem Artikel zusammen, was sie diese Woche glücklich gemacht hat. Eine schöne Idee! Und alle, die Lust haben, mitzumachen, verfassen einen eigenen Artikel und verlinken diesen dann bei ihr. Herzlichen Dank für die schöne Anregung an Denise! 
Wenn Du mehr zum Thema Glücksmomente lesen willst, dann schau doch in meinen Artikel Auf der Spur zu den Glücksmomenten im Leben rein. 

*Ich mache keine Kooperationen mehr und bekomme so kein Geld dafür, wenn ich Dir etwas empfehle. Bei alten Artikeln habe ich das im Text entsprechend benannt, damit Du immer siehst, wo ich eine Gegenleistung bekommen habe. Unabhängig von einer Einladung oder Gegenleistung empfehle ich Dir aber nur, was ich selber auch empfehlenswert finde.

**Für meine Buchempfehlungen verlinke ich zur inhaberinnengeführten Buchhandlung „Seitenreich“ in Dortmund-Huckarde, die auch einen gut funktionierenden Online-Shop haben. Vielleicht magst Du Dein Geld auch lieber dort lassen, als bei dem großen amerikanischen Bücherriesen. Oder gerne auch bei einem anderen inhaber*innengeführten Laden Deiner Wahl. Ich bekomme übrigens für die Verlinkungen nicht, außer vielleicht gutes Karma. 😉
Die Preise schreibe ich zur Orientierung für Dich dahinter. Sie können sich natürlich im Laufe der Zeit verändern. Insofern checke den aktuellen Preis noch mal bevor Du es kaufst. Ich aktualisiere die Preise im Nachgang nicht.

6 Kommentare

  1. Brigitte Nottenkämper

    Gefällt mir sehr gut, eine Ruhrpott – Auswanderin mit Sehnsucht nach ‚en POTT.. Ehemals Essener in mit ehem. Lieblings Orten wie :ANNENTAL, ZORNIG AMEISE, BALDENEYSEE, HEISINGEN, STADTWALD, BREDENEY, RUETTENSCHEID, VOLKWANGMUSEEEUM
    Herzl Grüßkes von BiggiNoki

  2. Hallo Maike,
    was gibt mir Halt? Meine drei Kater. Die hatte ich schon lange vor der Pandemie. Es hat sich herausgestellt, dass sie so eine Art seelischer und realer Rettungsanker sind. Erst mal muss ich mich täglich und korrekt um ihre körperlichen Bedürfnisse kümmern (rechtzeitige Fütterung, Katzeklo sauber halten, frisches Wasser), und sie brauchen natürlich Streicheleinheiten, Spielangebote, gelegentlich eine Runde Bürsten, wollen mich ab und zu beherrschen etc.
    Natürlich bekomme ich auch Liebe zurück, sie sind mir beim Entspannen ein großes Vorbild, und wir sind ein noch besseres Team geworden, gefördert durch Home Office. Ohne sie wäre ich glaube ich ziemlich abgedriftet, vor allen Dingen seelisch. Denn ich lebe allein, meine Geschwister sind weit weg, und obwohl ich überzeugte Drinnie bin, ist es nicht immer einfach, so wenig soziale Kontakte zu haben. Es tut definitiv gut, sich um jemand kümmern zu müssen und damit eine Struktur im Tagesablauf zu haben.
    LG K. Schnepfe

    • Hallo liebe Schnepfe,
      ich weiß ganz genau, was Du meinst. Mir geht es auch so. Die Routinen und Aufgaben mit Lise erden mich auch total. Gut, dass es die Tiere gibt!
      Dir weiter viel Spaß mit Deinen drei Katzen!
      Liebe Grüße
      Maike

  3. Liebe Maike,
    leider darf ich keine Tiere halten, ich wäre Team Hund! So schön Deine Gedanken zu lesen, habe mir direkt das Buch „Immunbooster Selbstliebe“ Hat mich direkt angesprochen! Ich liebe auch die Adventszeit, da kann ich herrlich rumdekorieren, kitschig sein, Weihnachtsfilme schauen und Weihnachtsmukke hören, backen, basteln, die Weihnachtsmärkte sprechen mich zur Zeit nicht an, aber einen warmen Apfelsaft mit Zimt zu Hause auf der Couch ist auch was Feines bei Kerzenschein. Ich kann es mir auch sehr gemütlich machen, mit Buch, Kerzen, Lichterketten und nem leckerem Früchtetee auf der Couch.
    Was gibt mir Halt? Meine Freundinnen, meine Familie, meine tolle, lebhafte 82jährige Mutter, die mich oft zum Lachen bringt, mit ihren verrückten Aktionen! Meine Kreativität, wenn ich male, bastle, bin ich in meinem Element und bin happy.

    • Liebe Natàlia,
      Du hast Recht, das „kitschig sein“ in der Adventszeit ist etwas, was ich auch total liebe, ich konnte es nur bis jetzt nicht richtig benennen. Danke für diese passende Formulierung!
      Die Idee mit dem warmen Apfelsaft mit Zimt kannte ich gar nicht. Danke für den Tipp!
      Dir wünsche ich eine schöne, gemütliche Weihnachtszeit mit viel malen (machst Du ja eh grad, hab ich gesehen) und vielen Lichtern!
      Viele liebe Grüße!
      Maike

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.