Kühe, Malzeugs und Schlossparks – Meine Glücksmomente der Woche (28/11/20)

Kinders, ist das nicht verrückt, dass morgen schon der 1. Advent ist? Ich freu mich ja voll über die Weihnachtszeit und geniesse sie dieses Jahr noch mehr als sonst.

Insofern erfreue ich mich gerade so über alles, was mir den Ausklang dieses speziellen Jahres verschönert. Unter anderem ist das meine Weihnachtsdeko, siehe das Titelbild aus meiner Küche. Man muss ja nehmen, was kommt. 😉

Langer Spaziergang mit wilden Kühen

Letzte Woche Samstag habe ich mich mit Tina zum Spaziergang rund um Gut Schede getroffen. Das ist eine schöne Runde, die man auch ziemlich lang ausdehnen kann, wie wir feststellten.

Das Herrenhaus auf Gut Schede

Wir hatten überlegt, das Grab von Friedrich Harkort zu suchen, das soll da irgendwo sein. Da wir aber nicht genau wussten, wo, hat der Spaziergang dann doch länger gedauert als geplant.
Gefunden haben wir es übrigens nicht. Falls da jemand aus der Region helfen kann, freue ich ich über einen Tipp. 😉

Unterwegs mussten wir an einer Herde Kühe vorbei. Die waren irgendwie ziemlich aufgeregt. Vor uns waren zwei Frauen mit Pferden unterwegs und irgendwie haben das eine Pferd und die Kühe sich nicht so gut verstanden. Was genau da los war, weiß ich nicht. Aber wir konnten beobachten, wie die Kuh-Herde über die Weide spurteten. Das war ganz interessant, das hab ich so auch noch nicht gesehen.
Als wir vorbei kamen, ging es dann schon wieder.

Es war jedenfalls eine echt schöne Runde mit interessantem Programm.

Ich finde ja immer, die sehen aus, als müsste man unbedingt mit ihnen schmusen. 🙂

Malen am Totensonntag

Der Sonntag war ja ziemlich trübe, wie sich das halt für Totensonntag gehört. Ich habe die Zeit genutzt und habe mich bei der sonntäglichen Live-Session von Sue von May & Berry eingeklinkt.
Diesmal standen Weihnachtsmotive auf dem Plan. Da hatte ich viel Freude bei! Und weil es so viel Spaß gemacht hat, hab ich mir dann noch ihre Inspirationen für Weihnachtskarten runtergeladen und mich an den Motiven ausprobiert.

Und vor lauter Begeisterung habe ich noch mal beim Equipment zugeschlagen und den Onlineshop von Gustavson bemüht. Da bestell ich so gerne, weil Verena und Marvin in ihren Instastories so unterhaltsam sind und weil sie die Bestellungen immer so schön verpacken. Und außerdem legen sie immer noch eine Kleinigkeit extra bei, so wie diesmal die schöne Karte, den Stift und das Aquarell-Testpapier.

Erkenntnis zum Thema Spontanität und Freiheit

Vor knapp drei Jahren hatte ich mal einen Artikel zum Thema Spontanität geschrieben. Wenn ich mir das heute angucke, finde ich mein damaliges Leben total krass. Mein Kalender war sehr voll, ich hatte neben dem Vollzeitjob viele Projekte, die mich eingenommen haben und ich hatte viele, viele Verabredungen / Termine, die mein Leben sehr unspontan machten. Das gefiel mir nicht und ich habe mich damals auf den Weg gemacht, daran was zu verändern.

Letztes Wochenende habe ich einen neuen Artikel von Christof vom Blog „Einfach bewußt“ entdeckt. Der Artikel heißt „Einfach mal nichts planen“ und hat mir gezeigt, dass ich da heute deutlich weiter bin. Und darüber bin ich sehr dankbar!
Mittlerweile habe ich viel freie Zeit neben dem Job. Das liegt sicher auch mit an der Pandemie. Aber nicht nur. Zum einen habe ich deutlich weniger Verpflichtungen auf allen Ebenen, zum anderen achte ich auch sehr viel besser darauf, dass ich genug Freiraum behalte. Das ist für mich ein guter Weg, den ich auch nach der Pandemie unbedingt beibehalten will.

Aus heutiger Sicht weiß ich, dass es mir geholfen hat, mich von Dingen zu trennen um so wieder Raum zu schaffen. Ich habe meine Selbständigkeit aufgegeben, habe meinen Besitz massiv ausgemistet, habe mich von Verpflichtungen gelöst, etc. Und damit bin ich heute total happy.

Wenn Dich das auch interessiert, lies den Artikel von Christof. Und auch sein Buch „Das Minimalismus-Projekt“ ist da total nützlich, wie ich auch neulich schon geschrieben hatte.

Sonnige Freitagsrunde

Die Woche war so schnell rum! Zack war schon Freitag! Und ich feiere das gerade, weil bei mir echt die Luft raus ist für dieses Jahr. Ich habe festgestellt, dass ich noch 13 Arbeitstage hab dieses Jahr. Die schaff ich noch. 😉

Und zur Feier des Tages hab ich dann schnell Feierabend gemacht und mich in Bochum mit Haydee getroffen. Wir waren erst in einem schönen Blumenladen und haben die Adventsdeko bestaunt. Und danach haben wir eine Runde durch den Schlosspark in Bochum-Weitmar gedreht. Da war ich vorher noch nie und bei dem Traumwetter – kalt und sonnig – war das ein echter Kracher.

Gelesen, geguckt, gehört

Artikel „Selbstoptimierungswahn: Hört auf Euch selbst zu optimieren!“

Bei Utopia habe ich einen spannenden Artikel zum Thema Selbstoptimierung gelesen. Klar, natürlich macht es Sinn, weiter zu lernen und sich nicht total hängen zu lassen. Und natürlich ist es sinnvoll, sein Leben in eine Richtung zu entwickeln, die einem selber mehr entspricht (s. mein Thema mit der Spontanität oben).

Aber dabei verpassen einige von uns oft den Zeitpunkt, wenn es gut genug ist (ich kann mich da nicht ganz ausnehmen…). Wir powern immer weiter in dieser Leistungsgesellschaft: Die Karriere muss immer vorangebracht werden, der eigene Körper immer weiter optimiert, das eigene Hobby muss immer mehr perfektioniert werden, andere „Schwächen“ bearbeitet werden, etc.

Leider führt das auch dazu, dass wir dauerhaft mit dem Gefühl leben, nicht gut genug zu sein oder dass unser Leben so wie es ist, noch nicht okay ist. Das ständige Jagen nach Optimierung bringt uns völlig davon ab, dankbar zu sein für das was ist.
Darüber sprach ich letztes Wochenende auch mit einer Freundin: Dass wir damals mit Mitte 20, immer dachten, wir sind noch nicht schlank und trainiert genug. Das finde ich im Nachhinein etwas traurig und ich wünsche mir, ich hätte meinen jungen, gesunden und schlanken Körper damals entsprechend gefeiert. Hab ich aber nicht. Und genauso ist es vermutlich heute an einigen Stellen auch noch. Das Streben nach Dingen im Leben, die noch besser sein können, nimmt uns schnell die Sicht auf all das, was schon gut ist. Passen wir also auf, dass wir nicht irgendwann 80 Jahre alt sind und genauso auf die jetzige Zeit zurücksehen wie auf die mit Mitte 20. Das wäre echt schade! Und auch, wenn an vielen Stellen vielleicht noch 20% zur Perfektion fehlen, haben wir aber doch schon 80%.
Mein Plädoyer lautet also: Feiern wir doch die 80% und sind dankbar für all das, was wir sind und haben! Wir sind nämlich alle schon viel besser als wir denken.
Vielleicht machen wir uns mal eine Liste mit all den Dingen, die in unserem Leben toll sind, für die wir dankbar sind. Und dann nehmen wir mal den Druck raus und geniessen den Augenblick. Und erkennen, dass wir eigentlich schon ganz schön gut sind, wie wir jetzt sind!

Ups, eigentlich wollte ich Dir nur den Utopia-Artikel verlinken, jetzt hab ich selber so viel erzählt. 😉 Egal, wichtiges Thema. Hier geht`s zu dem Text, der mich noch mal angestossen hatte.

>>> Utopia: „Selbstoptimierungswahn: Hört auf Euch selbst zu optimieren!“

Film „Holidate“ auf Netflix

Auf Empfehlung von Maren habe ich den Film „Holidate“ auf Netflix angesehen. Eine kurzweilige, lustige und ein bißchen romantische Geschichte über eine Frau und einen Mann, die sich durch Zufall im Kaufhaus kennenlernen. Sie stellen fest, dass sie beide genervt davon sind, die Feiertage alleine zu verbringen und ständig von der Familie gefragt zu werden, wann sie denn endlich den passenden Partner mitbringen. Also beschliessen sie, diese Feiern gemeinsam zu besuchen. Mochte ich!

So, das war es für diese Woche von mir. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und morgen einen schönen 1. Advent!
Und nicht vergessen am Dienstag das erste Törchen am Adventskalender zu öffnen! Und solltest Du tatsächlich noch keinen haben, dann nichts wie los und einen besorgen! Denn es gibt keinen Grund dafür, keinen Adventskalender zu besitzen. Wenn Du keinen geschenkt bekommst, dann besorgst Du Dir halt selber einen. Ganz einfach!
In dem Zusammenhang noch mal der Hinweis auf meinen Artikel mit den besten Mitbringseln zur Weihnachtszeit. Da findest Du viele Ideen – unter anderem Adventskalender – die Du anderen oder auch Dir selber in dieser Zeit schenken kannst. Hier geht`s lang.

Alles Liebe für Dich – bleib gesund!

Deine Maike

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Die Reihe „Glücksmomente der Woche“ ist durch Anregung von Denise von Fräulein Ordnung entstanden. Sie fasst jeden Samstag in einem Artikel zusammen, was sie diese Woche glücklich gemacht hat. Eine schöne Idee! Und alle, die Lust haben, mitzumachen, verfassen einen eigenen Artikel und verlinken diesen dann bei ihr. Herzlichen Dank für die schöne Anregung an Denise! 
Wenn Du mehr zum Thema Glücksmomente lesen willst, dann schau doch in meinen Artikel Auf der Spur zu den Glücksmomenten im Leben rein. 

*Ich mache keine Kooperationen mehr und bekomme so kein Geld dafür, wenn ich Dir etwas empfehle. Bei alten Artikeln habe ich das im Text entsprechend benannt, damit Du immer siehst, wo ich eine Gegenleistung bekommen habe. Unabhängig von einer Einladung oder Gegenleistung empfehle ich Dir aber nur, was ich selber auch empfehlenswert finde.

2 Kommentare

    • Liebe Gilla,
      ja, den Wikipedia-Eintrag dazu hab ich gesehen. Aber ich hab nicht geschnallt, dass man von da aus zur Karte kommt! Insofern vielen Dank für den Hinweis. Tatsächlich waren wir da in der Ecke. Vermutlich waren wir keine 100 Meter entfernt… Naja, nächstes Mal bin ich dann schlauer. Vielen Dank also!
      Danke, Dir wünsche ich auch einen schönen 1. Advent und viel Spaß mit dem Adventskalender!
      Viele liebe Grüße
      Maike

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