Mangos, Kunst und Flip Flops – Meine Glücksmomente der Woche (15/08/20)

Schon wieder eine Woche rum! Wie jeden Samstag gibt es hier eine Auflistung meiner Glücksmomente der vergangenen 7 Tage. Es gibt Wochen, die sich luftig anfühlen, in denen viele tolle private Aktivitäten anstehen. Aber es gibt natürlich auch reichlich Phasen, in denen die Wochen voll mit Arbeit und beruflichen Herausforderungen stecken.

So oder so, mein Ziel ist immer: Möglichst viele schöne Momente zu erleben. Auch in den voll gepackten Arbeitswochen finden sich Dinge, über die ich mich freue: Über nette Gespräche mit Kolleg*innen oder Dienstleister*innen, darüber, das ein wichtiges Ergebnis erzielt wurde, dass die Sonne ins Zimmer scheint, die Mittagspause mit einem netten Gesprächspartner oder über den Nutzen, den meine Arbeit stiftet. Zum Glück habe ich einen Job, der mir viele solcher Momente bietet. Dafür bin ich echt dankbar. Über diese Momente schreibe ich hier nicht, aber es gibt sie.

Und auch sonst freu ich mich zwischendurch, wenn ich unterwegs schöne Dinge entdecke. Wie zum Beispiel die hübschen weißen Blumen vor dem blauen Haus in meiner Nachbarschaft (siehe Titelbild).

Aber jetzt zu dem, was mich diese Woche privat gefreut hat:

Crowdfarming

Letztes Wochenende habe ich Bäume und Felder adoptiert. Konkret: Ich habe einen Mangobaum, einen Clementinenbaum und ein Stück Kartoffelacker adoptiert. Die Idee hinter dem Crowdfarming: Bauer*innen werden für ihre Arbeit direkt und damit fair entlohnt, oft wird die Umstellung auf Bioanbau unterstützt und man weiß, woher konkret die Produkte kommen. Der Anbau erfolgt bei der Adoption nach Bedarf. Das heißt, ich bestelle vor der Saison, wieviel ich brauche und entsprechende Mengen werden produziert. Ich plane, zu welchen Lieferterminen ich die Mangos o. ä. haben möchte und sie werden dann direkt für mich geerntet und verschickt. So sind meine Früchte am Baum zu Ende gereift und kommen auf dem direkten Weg zu mir. Und es entstehen keine Lagerbedarfe beim Händler.
Viele Betriebe kann man nach Anmeldung auch besichtigen und seinen Baum „besuchen“.

Mir gefällt die Idee total gut. Ich möchte, dass die Menschen, die meine Produkte produzieren, gerecht entlohnt werden. Und ich mag es, wieder näher an das Produkt zu kommen, zu der Zeit, wenn die Früchte reif sind. Ich liebe Mangos, will aber keine Produkte, die aus Südamerika per Flugzeug eingeflogen werden. Meine Bäume stehen in Spanien. Die Logistik erfolgt gesammelt für alle Käufer an ausgewählten Tagen. Der Kartoffelacker liegt hier in Nord-Rhein-Westfalen.

Ich teste das jetzt mal aus. Interessiert bin ich zusätzlich an einem Olivenbaum und einem Orangenbaum. Einen Kanister Olivenöl habe ich jetzt zum testen bestellt und danach plane ich einen Baum zu adoptieren und so regelmässig Olivenöl zugeschickt bekommen.
Man kann aber auch z. B. Käsespezialitäten bestellen, ein Bienenvolk für Honig, Mandel- und Walnussbäume adoptieren und vieles mehr.

So kann ich die Produkte, die ich besonders gerne mag, regelmässig und mit gutem Gewissen konsumieren. Das gefällt mir gut.

>>> Crowdfarming*

Orangen

Alles andere bestelle ich schon seit knapp einem Jahr über die Abokiste*. Das ist quasi ein Abo bei einem Biohändler, der saisonales und meist regionales Obst und Gemüse wöchentlich auf Bestellung liefert. Ich ergänze die Bestellung immer noch um Bio-Milchprodukte und hab so fast alles zuhause, was ich an Lebensmitteln benötige.

Alles in allem habe ich so gute und gesunde Lebensmittel, die nachhaltig produziert und transportiert werden. Und jede Lieferung stellt einen kleinen Glücksmoment dar. I like! 🙂

Frühstückstreffen

Ich liebe es ja, mich am Wochenende mit guten Menschen zum Frühstück zu treffen. Am Samstag war es mal wieder so weit. Ich hab mich mit meinen Blogger-Kolleginnen Judith und Silke bei Herrn Liebig* in Dortmund im Kreuzviertel getroffen. Das war toll! Wir haben uns über viele spannende Themen unterhalten und hatten ein echt leckeres Frühstück. Das ganze im Schatten bei angenehmen Temperaturen. Ich würde sagen: Ein perfekter Start in den Samstag!

Frühstück bei Herrn Liebig: Tisch mit Bagels, Rührei, Croissant und Getränken

So ging die Woche dann irgendwie auch irgendwie weiter. Ich habe unglaublich viele Menschen zum gemeinsamen Essen getroffen: Meine Familie, Kolleg*innen, Antje, Steffi und zum Abschluss der Arbeitswoche Pilla. Wow!

Flip Flop Liebe

Was mich im Moment auch so freut: Dass ich morgens einfach ein Kleid überwerfen und in ein Paar meiner Flip Flops springen kann. Ich wähle das Kleid und dann dazu die passenden Flip Flops. Ganz unkompliziert. Finde ich eine super Sache! Vor allem ist es so viel einfacher als das ganze Geraffel, was man sich im Winter so anziehen muss. 🙂

Gelesen, geguckt, gehört

Ein Wochenende im August

Nachdem ich ja vor zwei Wochen in der Lüneburger Heide unterwegs war, hatte ich noch mal nach einem Film gesucht, den ich letztes Jahr gesehen hatte und der dort spielte. Zum Glück ist er grad wieder in der Mediathek verfügbar.
„Ein Wochenende im August“ handelt von der 47-jährigen Lehrerin Katja, die glücklich verheiratet in der Heide lebt. Als Mann und Tochter für ein Wochenende ausgeflogen sind, lernt sie den Reisejournalisten Daniel kennen. Ein intensives Wochenende beginnt, bei dem die Frage nach unerfüllten Sehnsüchten die Hauptrolle spielt. Ich mochte den Film letztes Jahr schon so und hab ihn auch beim zweiten Mal sehr genossen.

>>> ARD Mediathek: Ein Wochenende im August*

Kunst vorm Frühstück

Durch Zufall hab ich am Samstag bei boesner*, dem Kunstmaterial-Händler meines Vertrauens, ein cooles Buch entdeckt: „Kunst vorm Frühstück“ von Danny Gregory. Das Buch ist genau was für mich. Es gibt Anregungen für alle, die gerne zeichnen und malen wollen, aber zu selten Zeit dafür finden. Er erklärt, dass wir auch die kleinen Momente am Tag nutzen können und dass schon 10 Minuten pro Tag reichen. Und es finden sich so viele tolle Inspirationen, dass man sofort loslegen will. Hübsch gestaltet ist es dazu auch noch. Mir hat es noch mal einen ganz neuen Blick auf die Möglichkeiten gegeben, die eigene Kreativität auszuleben.

>>> Danny Gregory: Kunst vorm Frühstück*

Überhaupt habe ich beim Malen – unabhängig von dem Buch – erkannt, dass es nicht um das Ergebnis geht, sondern um den Prozess. Mir geht es nicht darum, hinterher meine Bilder vorzeigen zu können und sie bewerten zu lassen. Sondern ich stelle fest: Die Momente des Malens sind so wertvoll. Ich bin dann ganz im Hier und Jetzt und wirklich bei der Sache. Ich male gerne vom Foto. Aber ich merke auch, wenn ich direkt vor Ort zeichne, brennt sich dieser Moment und der Ort ganz intensiv in mein Hirn ein. Viel intensiver, als würde ich ein Foto machen. Das finde ich toll! So lassen sich wunderbare Erinnerungen schaffen.

TV: „Die Königing von Wien – Anna Sacher“

Durch Zufall habe ich die Woche die Dokumentation über Anna Sacher entdeckt, eine Frau, die nach dem Tod ihres Mannes das Grandhotel Sacher in Wien leitete. Und das, obwohl das zu ihrer Zeit eigentlich unmöglich war. Ich fand die Doku toll, weil gleich drei Dinge erzählt wurden: Die Geschichte der beeindruckenden Anna Sacher, die Geschichte der Gesellschaft Wiens zu der Zeit und ein Portrait des Hotels. Ich mochte das!

>>> Arte: Die Königin von Wien – Anna Sacher*

Sachertorte mit Sahne und Melange

Das war es von mir. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und eine neue Woche mit möglichst vielen Glücksmomenten!
(Hast Du Pläne, wie Du die nächsten Tage Glücksmomente erleben kannst?)

Alles Liebe für Dich – love & peace!

Deine Maike

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Die Reihe „Glücksmomente der Woche“ ist durch Anregung von Denise von Fräulein Ordnung entstanden. Sie fasst jeden Samstag in einem Artikel zusammen, was sie diese Woche glücklich gemacht hat. Eine schöne Idee! Und alle, die Lust haben, mitzumachen, verfassen einen eigenen Artikel und verlinken diesen dann bei ihr. Herzlichen Dank für die schöne Anregung an Denise! 
Wenn Du mehr zum Thema Glücksmomente lesen willst, dann schau doch in meinen Artikel Auf der Spur zu den Glücksmomenten im Leben rein. 

*Ich mache nur noch sehr wenige Kooperationen und bekomme so in der Regel kein Geld dafür, wenn ich Dir etwas empfehle. So auch in diesem Falle. Sollte es mal anders sein, benenne ich das im Text entsprechend, damit Du immer siehst, wo ich eine Gegenleistung bekommen habe. Unabhängig von einer Einladung oder Gegenleistung empfehle ich Dir nur, was ich selber auch empfehlenswert finde.

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