Mehr Freiheit durch Konsumverzicht

Konsumverzicht

Ständig kaufen wir Dinge. So ist unser Gesellschaftssystem ausgerichtet. Wir kaufen Zeug und andere verdienen so ihr Geld. Wir haben immer mehr Gedöns zuhause und müssen damit immer mehr Aufwand betreiben.
Ich bin immer mehr genervt davon und will mir jetzt mal einen Monat Konsumverzicht verordnen.

Zuletzt hab ich mich in der Vorweihnachtszeit über den Konsumterror gewundert, den ich beobachten konnte. Die Massen an Menschen, die die Dortmunder Innenstadt aufsuchten, waren wirklich beängstigend. Der Verkehr auf dem Innenstadtring ist um diese Jahreszeit immer eine Katastrophe. Es wird besinnlich gehupt, genervt überholt, Fußgänger und Radfahrer bedrängt, nur weil jetzt unbedingt noch die Geschenke-Massen gekauft werden müssen. Die Stimmung ist fast explosiv und viele sind total genervt. Ich weiß ja nicht, ob das so richtig ist …

Wir kaufen zu viel unnötiges Zeug

Wir kaufen sowieso viel zu viel Zeug. Das ganze Jahr über. Wenn wir etwas Schönes sehen, muss es schnell mit nach hause.

Auch ich bin da echt ein Opfer. Ich liebe es, schöne Dinge für meine Wohnung zu kaufen. Handtaschen könnte ich auch en masse besitzen. Das heißt, eigentlich überfordert mich schon die Menge der Taschen, die ich besitze. (Es sind sieben.) Und dennoch muss ich mich immer wieder davon abhalten, noch mehr davon zu kaufen. Weil es so Freude macht. Und weil sie ja alle so anders schön sind. Und weil man für 30 verschiedene Anlässe 30 unterschiedliche Taschen brauchen kann.
Wenn ich schöne Blöcke sehe, bin ich ebenfalls verloren. Die Vorräte, die ich hier habe, reichen sicher bis zur Pensionierung… Wenn ich weiter drüber nachdenke, gibt es sicher noch zig andere Dinge, die ich hier auflisten könnte.

Was ich immer wieder feststelle: Nicht immer sind die Kaufentscheidungen gut überdacht. Oft sieht man nach ein paar Tagen oder Wochen, dass dieses Teil das eigene Leben nicht wirklich bereichert. Der Zauber der Dinge ist unglaublich groß, solange sie noch im Geschäft stehen. Zuhause angekommen, verfliegt er meist sehr schnell.

Konsumverzicht

Besitzt belastet

Die Dinge, die Du nach hause trägst, müssen meist auch irgendwie verwaltet, geputzt, gewartet, was auch immer werden.
Die Elektrogeräte müssen geladen und upgedatet werden. Autos müssen zur Inspektion und zum Reifenwechsel.
Alles muss untergebracht werden, wir brauchen größere Wohnungen, müssen mehr Geld verdienen, mehr Zeit zum Putzen aufwenden.

Mir stellt sich schon länger die Frage, braucht es wirklich diese große Anzahl an Dingen in den Schränken? Das muss sicher jeder für sich entscheiden. Ich stelle aber fest, dass mich mehr Besitz meist nur belastet und mein Leben bis auf wenige Ausnahmen nicht besser macht.
Hier zwei Beispiele:

Kleidung

Die Tage ist mit eine Hose kaputt gegangen. Erst hab ich gedacht, ich brauche schnell eine neue. Beim Blick in den Schrank habe ich mich gefragt, ob das wirklich sein muss. Da liegen 2 blaue Jeans, drei schwarze und drei helle. 8 Hosen, die reichen doch dicke, oder nicht?

Seit Monaten will ich dunkelblaue Unterhemden kaufen. Ich trage gerne dunkelblau und so wäre es doch toll, auch passende Unterwäsche zu haben. Really? Ist es nicht eigentlich sch..egal, welche Farbe meine Unterhemden haben? Ich besitze ca. 25 Unterhemden. Das sollte doch für die nächsten 8 Jahre reichen.
Auch der Blick in meine Sockenschublade lässt mich glauben, dass ich nie wieder Socken kaufen muss. Zumal: Ich trage im Sommer, wenn es geht, am liebsten Flip Flops und im Winter Uggs – beides ohne Socken. Der Verbrauch an Socken ist daher relativ gering.
So kann ich alle weiteren Fächer durchgehen und feststellen, eigentlich brauche ich auf lange Sicht kaum noch was kaufen.

Küchenzubehör

In meiner Küche würde eigentlich die Hälfte von vielem ausreichen. Ich besitze ein Service für 12 Personen. Plus 8 passende große Milchkaffee-Tassen, 8 Müslischalen. Braucht es diese Menge? Für einen Single-Haushalt? Eindeutige Antwort: Nein. Ich bin mir sicher, ich käme auch mit einem 6er-Service aus.

Die Menge an Tupperdosen ist meinem Koch- und Vorratsverhalten gar nicht angemessen. Auch davon habe ich zu viel.

Brauche ich 22 Wassergläser plus einen Schrank voll Rotwein-, Weißwein-, Sekt-, Likör- und was auch sonst noch -Gläser? Definitiv nicht. Ich würde sie heute nicht noch mal so einkaufen, auch wenn ich sie gerne verwende.

Auch Eisfach und Vorratsschublade sind reichlich bestückt. Bevor ich wieder einkaufen gehe, könnte ich da mal nach und nach alles weg essen.

Das sind nur zwei Bereiche. Aber in ähnlicher Form finden sich noch etliche ähnliche Besitztümer, die ich mal nach und nach weiter reduzieren kann und wo ich definitiv nichts mehr nachkaufen muss.

Nachhaltigkeit

Hinzu kommt: Dieser ganze Konsumrausch verursacht ja auch Umweltprobleme. Alles, was wir kaufen, muss produziert, transportiert und verpackt werden. Und das belastet die Umwelt.

Das gleiche gilt für alles, was wir später wieder los werden wollen. Es ist halt da, muss anschliessend entsorgt werden und verursacht Müll.

Ich will das gar nicht ewig ausschmücken, Du weißt das alles selber. Aber das ist definitiv ein Aspekt, den wir nicht übersehen sollten, wenn wir mal wieder dem Konsumrausch verfallen.

Was kostet Dich der Konsum?

Letztlich ist es so, dass der Kauf einer Sache immer einen gewissen Preis hat. Dazu zählt viel mehr, als wir auf den ersten Blick im Kopf haben.

  • Wie lange musst Du arbeiten, um Dir dieses neue Teil leisten zu können? Ist es die Zeit wirklich wert, die Du dafür im Job bist? Hast Du Dir das mal ausgerechnet? Vielleicht könnten wir einfach weniger kaufen und dafür weniger arbeiten?
  • Wie viel Zeit und Geld kostet es, in die Stadt zu fahren und das neue Teil zu besorgen?
  • Wie nervig ist es manchmal, den Erhalt per Paketdienst sicher zu stellen?
  • Welchen Aufwand hast Du, um das neue Teil in Betrieb zu nehmen? Musst Du es einrichten, installieren, o. ä. (z. B. bei elektronischen Geräten)?
  • Brauchst Du vielleicht noch wieder neuen Stauraum, also einen neuen Schrank oder sogar eine größere Wohnung? Was kostet Dich das?
  • Wie viel mehr Zeit kostet Dich das Putzen der vielen Flächen und Dinge?
  • Wie aufwändig ist es, das Teil wieder loszuwerden, wenn Du es nicht mehr haben willst?

Für mich verändern diese Fragen oft den Blick auf das, was ich da zu kaufen gedenke.

Konsumverzicht

Wir suchen etwas ganz anderes

Ich habe oft den Eindruck, dass viele von uns total überreizt und überarbeitet sind und sich deshalb etwas “gönnen” wollen. Wir arbeiten oft zu viel und stecken das verdiente Geld dann in Dinge, die uns ein Stück weit Trost schenken sollen. “Wenn man so viel arbeitet, soll man sich ja auch was gönnen.”. Definitiv. Aber trösten die gekauften Sachen wirklich?

Eigentlich suchen die meisten von uns doch etwas ganz anderes. Mehr Ruhe im Leben, mehr Zeit mit den Menschen, die uns wichtig sind, mehr Zeit, um Dinge zu tun, die uns wirklich gut tun.

Wie wäre es, wenn wir uns weniger kaufen würden und uns dafür mehr Dinge gönnen würden, die wirklich wichtig sind im Leben?

Die Wellness-Massage oder der Konzertbesuch tut uns vielleicht viel eher gut als die neue Handtasche oder der neue Deko-Staubfänger. Mal wieder in den Wald zu gehen, ein Buch lesen oder einfach in den Himmel gucken.
Dem Familienmitglied oder der Freundin gemeinsame Zeit zu schenken, bedient möglicherweise einen wirklichen Mangel.
Eine gemeinsame Reise an einem Vorweihnachtswochenende mit der Familie ist vielleicht ein Geschenkersatz, der viel länger nachwirkt als die Flut an Dingen unter dem Weihnachtsbaum.

Füreinander da zu sein und mehr Luft im Leben zu haben bedeutet doch viel mehr als all das Zeug, das wir einander kaufen.

Ideen für den Konsumverzicht

Wenn Du auch Lust hast, Dich in gewisser Weise da dran zu hängen, hab ich hier ein paar Tipps für Dich.

  • Kläre konkret, in welchen Bereichen Du Konsumverzicht betreiben willst: Kleidung, bestimmte Dinge, Lebensmittel, Essen gehen, Geschenke, usw.?
  • Geh möglichst nicht mehr während der Öffnungszeiten in die Stadt, um so ungeplante Einkäufe zu vermeiden.
  • Wenn Du einkaufen musst, nimm nicht zu viel Geld bzw. keine Kreditkarten mit, um Dich so zu beschränken.
  • Prüfe kritisch, ob Du wirklich so viele Exemplare der gleichen Sache benötigst. Vielleicht reichen ja drei Bettwäsche-Sets?
  • Frage Dich bei jeder Sache, die Du kaufen willst, ob sie wirklich nötig ist? Hast Du davon nichts mehr? Wirst Du auch in vier Wochen noch überzeugt davon sein, dieses Teil gekauft zu haben?
  • Hole nur ein neues Teil in Dein Leben, wenn Du ein altes dafür her gibst.
  • Versuche, Werbung auszuweichen. Bestelle Werbe-Newsletter und -Prospekte ab, klebe ein Schild mit “Keine Werbung” an Deinen Briefkasten.
  • Leihe Dir wieder mehr. Den Akkuschrauber und das Raclettegerät, die Du nur einmal im Jahr benötigst, kannst Du sicher irgendwo im Bekanntenkreis ausleihen.
  • Wenn Du Dinge kaufst: Kaufe nachhaltig und wertig. Kaufe lieber den einen teureren Kerzenhalter, der ein Klassiker ist und der Dich auch in 8 Jahren noch erfreut als viele billige, die Dir nur zu 80 % gefallen. Lass alles, was nur aktuell in Mode ist, im Laden.
  • Informiere die Menschen in Deiner Umgebung, dass Du keinen neuen Besitz mehr bekommen möchtest. Wenn Dir jemand etwas schenken möchte, dann kann er ja etwas kaufen, was sich verbraucht, so wie Kosmetika oder Lebensmittel, etc. Oder eben gemeinsame Zeit.

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, Konsum zu reduzieren. Manch einer mag das vielleicht in einem kleinen Bereich ausprobieren, z. B. keine neue Kleidung in diesem Monat. Andere machen das sehr intensiv und kaufen gar nichts mehr und tauschen stattdessen oder stellen selber her, was geht.
Wie man es genau angeht, hängt sicher auch von den eigenen Zielen ab. Willst Du sparen? Brauchst Du mehr Luft in Deinen Räumen? Willst Du gerne Arbeitszeit reduzieren?

Ich denke, für jeden ist das Thema Konsumverzicht individuell. Nicht jeder will und kann überall verzichten. Und es geht ja auch nicht darum, sich alle Freuden zu versagen.
Darüber hinaus hängt die Ausgestaltung auch von der persönlichen Lebenssituation ab. Mit Kindern ist es sicher anders als im Single-Haushalt.

Mein Plan

Mein persönlicher Plan sieht so aus: Mich stört es einfach, Dinge zu besitzen, die mir nicht am Herzen liegen. Sie schlucken meine Energie. Meine Wohnung ist daher weitestgehend ausgemistet und ich besitze (fast) nur noch das, was ich gerne mag bzw. was nützlich für mich ist. Dazu habe ich vor einiger Zeit mal einen Artikel geschrieben.
Aber selbst, wenn ich regelmässig ausmiste, werden die Schränke natürlich schnell wieder voll, wenn ich doch immer wieder neues Zeug anschleppst. Mein Wunsch ist daher, möglichst keine neuen Dinge mehr nach hause zu bringen und alles, was zu viel vorhanden ist, nach und nach zu “verkonsumieren”.

Ich werde nun mal den Januar versuchen auf Konsum zu verzichten. Das heißt für mich konkret:

  • Ich kaufe nur noch nach, was ausgegangen bzw. kaputt ist.
  • Bei jedem Kauf prüfe ich, ob das Teil wirklich Wert in mein Leben bringt.
  • Wer Geburtstag hat, bekommt natürlich ein Geschenk gekauft.
  • Ich versuche mal, meine Lebensmittel- und Kosmetikvorräte abzuschmelzen.
  • Ich gehe nach wie vor Essen und verzichte nicht auf Freizeitaktivitäten.
  • Derzeit miste ich nach und nach weiter aus. Alles, was mir nicht am Herzen liegt und keinen Nutzen schafft, fliegt raus.

Konsumverzicht

Lesetipps

Wenn Dich das Thema interessiert, hab ich hier noch ein paar heiße Lesetipps für Dich:

Wie siehst Du das Thema Konsumverzicht? Hast du Dich damit schon mal beschäftigt oder kommt es für Dich gar nicht in Frage? Ich bin gespannt, was Du zu berichten hast. Hinterlass mir doch gerne Deine Meinung in einem Kommentar!

*und **: Da die Gerichte gerade so merkwürdige Urteile fällen, müssen wir Blogger nun alles, wo wir Dinge empfehlen, als Werbung kennzeichnen. Bislang galt das nur für Produkte, für deren Präsentation wir Geld bekommen haben. Das war sehr eindeutig, weil Du direkt erkannt hast, dass ich für einen Post Geld bekommen habe. Um den Unterschied zu kennzeichnen, markiere ich Artikel, in denen ich Dinge aus Überzeugung empfehle, aber keine Gegenleistung dafür erhalte, als “Werbung aus Überzeugung”. Wenn ich für etwas Geld bekomme, deklariere ich das als “Werbung”.
Für meine Empfehlungen in diesem Artikel bekomme ich kein Geld.
Einzig bei den Produkten mit zwei Sternchen dahinter **  handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link von Amazon. Das heißt, wenn Du ihn anklickst und bei Amazon etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis aber gleich.

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13 Kommentare

  1. Liebe Maike, sehr gute Überlegungen, die ich auch schon seit längerer Zeit habe. Von daher mache ich im Neuen Jahr damit weiter, womit ich schon begonnen habe: ich räume aus , verschenke, verkaufe und habe mir für den Januar mal das Experiment vorgenommen, kein Geld auszugeben ( außer natürlich Essen, leben etc)Ich bin gespannt, ob es gelingt

    • Liebe Karin,
      dann sind wir ja mindestens zu zweit mit dem Projekt. Cool! Ich finde, man soll schon noch Lebensqualität haben, insofern entspricht mir Deine Wahl da auch. Und letztlich ist es ja auch Lebensqualität, sich nicht alles wieder so voll zu packen.
      Bei mir fliegen im Moment auch massig Dinge aus der Wohnung. Der Keller steht heute auch noch an. 🙈
      Liebe Grüße und viel Erfolg! Berichte mal, wie es bei Dir geklappt hat!

  2. „Eigentlich suchen die meisten von uns doch etwas ganz anderes. Mehr Ruhe im Leben, mehr Zeit mit den Menschen, die uns wichtig sind, mehr Zeit, um Dinge zu tun, die uns wirklich gut tun.“ – So wahr und so richtig! Ich danke dir für die spannenden Denkanstöße. <3

  3. Pingback: Sport- und Fitnessblogs am Sonntag, 30.12.2018 – Eigenerweg

  4. Ich beschäftige mich schon seit Jahren immer wieder damit, hab das ziemlich konsequent durchgezogen, aber leider in den letzten Monaten schleifen lassen.

    Es ist auch mein Thema für dieses Jahr (und folgende): Kaufen, was ich benötige und nicht das , was ich möchte.

    Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr!

    Birgit

    • Liebe Birgit,
      vielen Dank! Ich wünsche Dir auch ein gutes neues Jahr!
      Ich glaube, das ist ein lebenslanges Thema. Man verfällt doch schnell wieder dem Shoppingwahn… Aber gut ist ja, wenn man dann erkennt, dass die Dinge einen oft gar nicht glücklich machen und das relativ wahllose Kaufen wieder aufgibt. Für mich wird es sicher auch eine Challenge…
      Liebe Grüße!
      Maike

  5. Pingback: Für mehr Luft im Leben - Warum Ausmisten der Knaller ist! - flowers-and-candies.de

  6. Liebe Maike,
    Du sprichst mir aus der Seele.Nicht, dass ich nicht auch an einigen Stellen zu viel habe, Bücher, Stifte, Gewürze… Bei Kleidung, Taschen und Schuhen bin ich nicht anfällig.Mir hilft immer wieder ein Blick in “Feng Shui gegen des Gerümpel des Alltags” von Karen Kingston. Drei Seiten lesen und der Aufräumanfall kommt. Dem gebe ich hemmungslos nach.
    Ein Ziel für diese Jahr: Papier und Bücher um 30% reduzieren. Da sollte ich heute schon mal was anfangen :-).

    • Liebe Barbara,
      das verstehe ich voll, dass Du Dir mit passenden Büchern einen weiteren Tritt in den Hintern holst. Mir geht es genauso. Ich höre grad noch das Buch von Marie Kondo. Nicht, weil sie ich da noch was Neues lernen würde, aber das hält mich dran, es zu Ende zu bringen.
      Papier gibt es bei mir auch noch zu viel. Aber ich denke, das werde ich einfach weiter verbrauchen und kein neues kaufen. 😉
      Dir viel Erfolg!
      Liebe Grüße
      Maike

  7. Und das Ganze geht auch mit Kindern,jeder von uns hat zwei Paar Schuhe,zwei Handtücher,zweimal Bettwäsche…Ich lebe mit meinen beiden Kindern auf 55qm und sie wollen nicht anders wohnen/leben.Es war auch mal anders,da wurde sogar behauptet meine Kids hätten ADHS,dieses Wenige und diese Klarheit beruhigt Kinder sehr,wie ich selbst merke.Und auch ich habe mich sehr verändert,bin selten gereizt oder genervt,manchmal schäme ich mich fast,wenn ich die Leute mit diesem Angela Merkel-Gesicht sehe und ich gut gelaunt dazwischen.P.S.Nein wir besitzen auch kein Auto(mehr),haben keinen Computer und die Kinder kein Handy/Smartphone.

  8. Pingback: Downshifting, Burgen und leichte Unterhaltung - Meine Glücksmomente der Woche (10/08/19) - flowers-and-candies.de

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