Weihnachtszeit, Reduktion und Dunkelheit – Meine Glücksmomente der Woche (20/11/21)

Fast jeden Samstag schreibe ich hier über meine Glücksmomente der vergangenen Woche. Denn das ist – jedenfalls für mich – der Sinn des Lebens: Möglichst viele gute Momente zu haben. Und vielleicht findest Du bei meinen Glücksmomenten ja ein paar Anregungen für Dich?

Christmas is loading…

Wenn Du hier schon länger mit liest, weißt Du, dass ich ein riesiger Fan der Weihnachtszeit bin. Ich liebe einfach diese besondere Zeit im Jahr und freu mich immer schon ab August darauf. Für viele beginnt die Weihnachtszeit erst mit dem 1. Advent, aber das ist mir persönlich zu spät. Daher habe ich letztes Wochenende bereits ein wenig winter-weihnachtlich geschmückt.

Und passend dazu findest Du jetzt auf dem Blog auch wieder die Kategorie Weihnachten mit vielen Artikeln zu diesem Thema. Meinen Zeitplan, der Dir hilft, die Vorweihnachtszeit möglichst entspannt zu erleben, hab ich ja vor ein paar Wochen schon geteilt.

Und so langsam wird es spürbar, dass das Jahr nicht mehr lange dauert: Ich werde jetzt nur noch vier Wochen arbeiten und dann vom 21. Dezember bis 6. Januar Pause machen. Das sind doch gute Aussichten! Hast du auch frei in der Weihnachtszeit und zwischen den Jahren oder wirst du arbeiten?

Und um die Vorweihnachtszeit dieses Jahr mal besonders entspannt zu nutzen, habe ich einen Online-Yogakurs gebucht. Ich bin ein großer Fan von Yin Yoga, einer Yogavariante, die sehr sanft ist, wo es eher ums Dehnen und Loslassen geht. Ich bin nach einer Einheit Yin Yoga immer sehr entspannt.
Irgendwie war ich auf die Seite von „Yoga mit Martina“ aufmerksam geworden. Sie bietet den Kurs „Entspannt und gelassen durch den Advent“ mit einer Einheit pro Advent-Wochenende an. Das probiere ich jetzt mal aus und freue mich auf vier entspannte Yoga-Einheiten zuhause auf meiner Matte.

Also, meinetwegen darf`s losgehen! Wenn Du auch Lust auf Weihnachten hast, schau mal bei meinen Weihnachtsartikeln vorbei: Hier geht`s lang!
Und wenn Du dazu noch entspannte Weihnachtsmusik suchst, kannst du mal meine Christmas-Love Spotify-Playlist mit vielen unverbrauchten Titeln anstellen.

Hast Du eigentlich schon einen Adventskalender für dich? Ich finde ja, dass man dieses schöne Ritual auch unbedingt als Erwachsene*r beibehalten sollte. Einfacher kommt man nicht an kleine Glücksmomente jeden Morgen. Und am besten besorgst du gleich zwei und verschenkst einen. Damit machst Du dann auch jemand anderen 24 mal Freude.
Falls du da Ideen brauchst: In meinem Artikel „Geschenke für die Weihnachtszeit“ habe ich u. a. verschiedene Ideen für Adventskalender zusammengestellt.

Reduktion

In den letzten Wochen habe ich hier oft berichtet, dass ich mit dem Ausmisten weiter gemacht habe. Diese Woche habe ich noch mal sechs große Ikea-Taschen ins Sozialkaufhaus gebracht und jede Menge Restmüll entsorgt. Und das Beste: Ich bin nun mit meiner Wohnung fertig! Hurra!!! Es ist erst mal alles aussortiert, was nicht bleiben soll. Einige Sachen will ich noch verkaufen; darum kümmere ich mich jetzt nach und nach. Genauso wie um den Keller; der kommt vermutlich in den nächsten Tagen noch ran. Und dann gilt es nur noch, so langsam die vielen Vorräte im Bad und in der Küche abzuverbrauchen, um da mehr Luft zu schaffen.

Mein Bedürfnis, nur noch Dinge zu besitzen, die ich mag oder die mir nützlich sind, hatte in letzter Zeit immer weiter zugenommen. Obwohl ich schon seit Jahren immer wieder ausmiste, hatte ich immer noch so viel Zeugs in den Schränken, was ich nie benutzt hatte. Verrückt, wie man immer um Sachen rummanövriert, die man nie verwendet, ohne das zu hinterfragen oder diese Dinge wirklich zu bemerken.
Und jetzt, wo alles sortiert ist, bin ich einfach nur happy und erleichtert – im wahrsten Wortsinne.
Ich hab dem Thema daher am vergangenen Sonntag einen ganzen Artikel gewidmet und meine Erfahrungen damit zusammengestellt. Vielleicht hast Du daran ja auch Interesse?

>>> Mein überraschender Weg in den Minimalismus

Me, Myshelf and I

Die dunkle Jahreszeit

Ich bin jedes Jahr um diese Zeit wieder überrascht, wie es sich dann anfühlt, wenn es so früh dunkel wird. Aktuell geht die Sonne hier um 16.36 Uhr unter und damit ist es dann um 17 Uhr richtig dunkel.
Zur Wintersonnenwende am 21. Dezember wird bei uns in Dortmund die Sonne erst um 8.34 Uhr auf- und um 16.22 Uhr untergehen. Da wird der Tag dann ganz schön kurz…

Leben mit den Jahreszeiten

Ich passe mich mittlerweile den Jahreszeiten mehr an als früher. Alleine schon durch Lise. Wir gehen das ganze Jahr über morgens und nachmittags in den Wald. Morgens bleiben wir jetzt immer länger im Bett bevor es raus geht. Und nachmittags muss ich dann auch um 15.30 Uhr los, damit wir noch im Hellen zurück zum Auto kommen.
Ich merke, wie wertvoll diese Spaziergänge sind. Wäre ich ohne Lise auf die Idee gekommen, an einem trüben November-Nachmittag in den Wald zu fahren? Wohl kaum. Aber ich entdecke, wie gut das tut und wie viel Schönheit auch bei Schmuddelwetter da draussen in der Natur zu finden ist.

Interessant finde ich auch, wie sich das mit den langen Abenden anfühlt. In den letzten Tagen fand mein Körper oft schon gegen 20 Uhr, dass jetzt so langsam Schlafenszeit sein müsste. Und oft gehe ich dem auch nach. Ich geniesse es sehr, dass ich abends nicht mehr so viele Termine wie früher habe und da jetzt einfach auf meinen Körper und mein Bedürfnis achten kann.

Kleine Rituale für die dunkle Zeit

Ich stelle fest, mir hilft es im Winter sehr, mir kleine Inseln von schönen, achtsamen Momenten zu schaffen:

  • Mich bewußt an die Natur anzudocken, sei es im Wald oder auch unterwegs in der Stadt. Z. B. beim Betrachten der (noch) bunten Bäume, der Vogelschwärme, die auf dem Weg in den Süden sind oder ähnliches.
  • Mein Essen ein wenig bewußter zuzubereiten.
  • Dankbar zu sein, dass der Kühlschrank gefüllt ist und es zuhause warm ist.
  • In der Dunkelheit eine Kerze anzünden. Ich finde, dieser Moment, wenn sich die Flamme entzündet, ist fast heilig und ein Symbol der Hoffnung.
  • Kekse backen und diese dann mit einem Tee auf der Couch geniessen.
  • Winter-typischen Hobbies nachgehen, z. B. ein gutes Buch lesen, puzzeln oder malen.

Diese kleinen Dinge bringen mir sehr viel Zufriedenheit. Hast du auch solche Momente, die dir die dunkle Jahreszeit erhellen? Wenn ja, freu ich mich über deinen Kommentar hier unter dem Artikel. So profitieren wir alle davon. 🙂

Lieblingsgerichte

Brokkoli mit Pasta und Pinienkernen (und am nächsten Tag Brokkolisuppe)

Ich liebe dieses einfache Pastagericht und es steht ziemlich häufig auf meinem Speiseplan. Brokkoli finde ich ziemlich super, seit ich weiß, wie man ihn zubereitet. Ich habe ihn früher falsch (zu lange) gekocht und hatte dann immer Omma-Lutsch-Gemüse. Baaahhh! Jetzt liebe ich ihn!
Besonders praktisch finde ich diese Kombi, weil ich hiermit abends ein gutes Nudelgericht bekomme und am nächsten Mittag eine Suppe.

Man braucht für eine Person

  • 1 Brokkoli
  • Nudeln
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • Pinienkerne
  • Chiliflocken
  • Parmesan

So geht`s:

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beseite stellen.
Brokkoli in kleine Röschen und den Strunk in kleine Stücke schneiden und abwaschen.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
Die Nudeln kommen dann in kochendes Wasser (mit Salz und Olivenöl). Die schönsten Brokkoliröschen kommen 3 Minuten vor Ende der Garzeit dazu.
Parallel gare ich den Knoblauch in der Pfanne in Olivenöl an. Dazu kommen ein paar Chiliflocken.
Vom Nudelwasser eine Kelle in die Pfanne geben, Nudeln und Brokkoli abgiessen und mit in die Pfanne geben. Etwas Pfeffer drüber und die Pinienkerne untermischen.
Auf den Teller, servieren und mit Parmesan pimpen.

Für die Suppe:

Man braucht zusätzlich:

  • 2 Kartoffeln
  • Gemüsebrühe
  • ggf. etwas Sahne

Nach dem Essen der Nudeln koche ich dann schnell die Suppe. Hierzu bereitet man die Brühe zu und gibt dann die kleingeschnittenen Kartoffeln und den Brokkoli zu und lässt alles 20 Minuten kochen. Nach 20 Minuten wird alles püriert und ich pack es in einem Weckglas in den Kühlschrank.
Am nächsten Mittag mache ich die Suppe dann warm und gebe ggf. einen Schuss Sahne dazu.

Noch mehr kleines Glück

Was mich sonst diese Woche noch erfreut hat:

  • Wenn Lise sich zum Löffelchen liegen bei mir ankuschelt.
  • Abends in ein frisch bezogenes Bett steigen.
  • Gigantisches Licht am Morgen. (s. Titelbild)
  • Apfelpfannkuchen nach dem Rezept von „Emmi kocht einfach“.
  • Das Display des Handys mit einem Winter-Foto aus Oberstdorf als Hintergrund zu pimpen.
  • Dem Milchkaffee ein Topping mit Kakao und Zimt zu gönnen. Das schmeckt so herrlich weihnachtlich!
  • Bei trübem Wetter durch den Wald zu laufen und sich an den überraschend leuchtenden Farben des Novembers zu freuen – grün, braun, gelb, orange.
  • Im Wald einem Impuls folgend mal einem kleinen Trampelpfad folgen und die Einsamkeit des Waldes geniessen.
  • Die kleine Hündin dabei zu beobachten, wie sie voller Freude immer wieder durch eine große Schlammpfütze rennt. ❤️
Das war das Ergebnis – eine Dusche war ihr sicher. 😉
  • Bei einem ausgiebigen Spaziergang am Freitag im Weitmarer Holz mit Antje und Anna Carla das Wochenende einläuten.

Gedanke der Woche

Meine Anregung diese Woche ist die folgende:

Wo kannst Du Dir diese Woche ein Zeitfenster für Dich freimachen, um Dir eine gute Wohlfühlzeit zu gönnen? 
Was wirst Du Dir dann Gutes tun?

So, das war es für diese Woche von mir. Dir wünsche ich ein schönes Wochenende und eine gute neue Woche mit möglichst vielen Glücksmomenten!

Alles Liebe für Dich – love & peace!

Deine Maike

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Die Reihe „Glücksmomente der Woche“ ist durch Anregung von Denise von Fräulein Ordnung entstanden. Sie fasst jeden Samstag in einem Artikel zusammen, was sie diese Woche glücklich gemacht hat. Eine schöne Idee! Und alle, die Lust haben, mitzumachen, verfassen einen eigenen Artikel und verlinken diesen dann bei ihr. Herzlichen Dank für die schöne Anregung an Denise! 
Wenn Du mehr zum Thema Glücksmomente lesen willst, dann schau doch in meinen Artikel Auf der Spur zu den Glücksmomenten im Leben rein. 

*Ich mache keine Kooperationen mehr und bekomme so kein Geld dafür, wenn ich Dir etwas empfehle. Bei alten Artikeln habe ich das im Text entsprechend benannt, damit Du immer siehst, wo ich eine Gegenleistung bekommen habe. Unabhängig von einer Einladung oder Gegenleistung empfehle ich Dir aber nur, was ich selber auch empfehlenswert finde.

**Für meine Buchempfehlungen verlinke ich zur inhaberinnengeführten Buchhandlung „Seitenreich“ in Dortmund-Huckarde, die auch einen gut funktionierenden Online-Shop haben. Vielleicht magst Du Dein Geld auch lieber dort lassen, als bei dem großen amerikanischen Bücherriesen. Oder gerne auch bei einem anderen inhaber*innengeführten Laden Deiner Wahl. Ich bekomme übrigens für die Verlinkungen nicht, außer vielleicht gutes Karma. 😉
Die Preise schreibe ich zur Orientierung für Dich dahinter. Sie können sich natürlich im Laufe der Zeit verändern. Insofern checke den aktuellen Preis noch mal bevor Du es kaufst. Ich aktualisiere die Preise im Nachgang nicht.

8 Kommentare

  1. Ich habe heute deinen Block entdeckt und ich bin total geflasht von soviel Liebe zur Natur, die ich ebenso empfinde und mein tägliches Glück in den kleinen Dingen erkenne.
    Schöööön, dass es Gleichgesinnte gibt…..

  2. Hallo Maike, ich höre gerade deine Weihnachts-Playlist . So schön 🥰Vielen lieben Dank für so viel Mühe. Wünsche dir eine wunderschöne Adventszeit!

    • Liebe Michaela,
      das freut mich, dass sie Dir gefällt. Ich hab sie im Laufe der letzten Jahre immer weiter ergänzt, insofern war das gar nicht so wild. Und weil ich sie so schön finde, teile ich sie natürlich gerne mit Euch. 😉
      Vielen Dank! Dir wünsche ich auch eine schöne Zeit!

  3. Liebe Maike,

    ich freue mich ja seit übert 2 Jahren, als ich deinen Blog entdeckt habe, jedesmal auf den Samstag. Im Moment und in diesen schwierigen Zeiten, die uns nun doch wieder ereilen, geben mir deine wöchentlichen Beiträge und die schönen Bilder ganz besonders viel Kraft!

    Ich gebe zu: mich überrollt es gerade ein wenig, was die Stimmung angeht, dabei ist das auch für mich eigentlich jetzt gerade die schönste Zeit des Jahres. Da gilt es gegenzusteuern mit aller Macht, also abends die Kerzen an und mit dem Strickzeug auf das Sofa! Eine ganze Tüte gefüllte Lebkuchenherzen musste am Samstag Abend dran glauben…. Seelenfutter, gell :-D!

    Und ich habe nach deinem Beitrag ein weiteres mal angefangen, durch alle Räume und in die Schränke zu schauen – mit dem Ergebnis, dass ich wieder fast 2 Waschkörbe voll habe, die ich ins Sozialkaufhaus bringen kann. Das ist wirklich ein gutes und vor allem befreiendes Gefühl!
    Nun können sich andere über die Dinge freuen, die hier zu viel sind.

    Irgendwie kommen wir durch die nächsten Wochen, da muss sicher jeder seinen eigenen Weg finden. Hoffen wir das Beste!

    Alles Liebe und Gute für dich
    Ina

    • Liebe Ina,
      das freut mich total zu lesen! ❤️
      Ich bin total bei Dir. Auch ich bin total gefrustet und traurig, dass die Lage wieder so angespannt ist. Und irgendwie müssen jetzt wieder die Strategien vom letzten Winter ausgepackt werden: Das ganze zwischendurch ausblenden und sich was Gutes tun. Lebkuchen sind doch da schon mal eine gute Wahl. 😉
      Wie schön auch, dass Du noch was gefunden hast, was Du weitergeben kannst.
      Dir alles Liebe!
      Maike

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